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Crematory "Antiserum" 2014

Elektronisch kommt "Antiserum" daher, laut Band auch die gewünschte Marschrichtung. Nicht jedermanns Sache, jedoch ist schon im ersten Song auch all das zu hören, was ich an dieser Band liebte und auch in Zukunft lieben werde. Megafette Gitarren, die abgrundtiefe Stimme von Felix und die kontrastreichen Clean-Vocals des edlen Herrn Hechler. Mir wäre natürlich etwas mehr oldschool der Marke Transmigration lieber, aber nach mir geht es hier bei Leibe nicht und darum konzentriere ich mich einfach auf die Fakten. Fakt ist, dass wir es hier mit einer fantastischen Produktion zu tun haben. Ebenfalls in Stein gemeißelt, die typischen Melodien, jene ich - wie schon so oft formuliert - genau so hören möchte.

"Schadowmaker" ist unweigerlich der Hit auf "Antiserum". Ich kann gar nicht böse genug gucken, wenn nach 2:40 min die monströsen Rhythmusgitarren einsetzten, um den finalen Run zum letzten Chorus einlzuäuten. Einfach geil! Wenn man genau hinhört, wird jedem ziemlich schnell klar, dass alle Trademarks der CREMATOREN aus Westhofen wiederzufinden sind, nur eben verpackt in einem EBM-Gewand. Für meinen Geschmack hält sich das aber wirklich in Grenzen, denn elektronischen Klängen gegenüber, waren Crematory ja schon immer sehr aufgeschlossen. Was soll's also? Track Numero fünf "Inside Your Eyes" ist ebenfalls 'ne dicke Nummer! Hier ganz klar wieder eine grandiose Melodie im Chorus, allerliebst von Mathias Hechler vorgetragen, brennt sich im Hirn fest, wie der verdammte Kolben in den Motorblock eines alten V8 der ersten Generation. Wer den Westhofenern auf ihrem Weg in das Jahr 2014 gefolgt ist, der wird es auch in Zukunft tun. Das Album "Antiserum" macht Lust auf mehr, drückt fett aus den Boxen und ist eine ganz sichere Crematory-Nummer mit etlichen Höhepunkten und einer ganzen Sammlung von Harmonien, die durch die Stimmen von Mathias und Felix gekonnt veredelt werden. Welcome Crematory!

 

Dirk

VÖ: 21.2.2014 / SPV - Steamhammer  

 

ANDSOLIS "Vigil" - Review

Obwohl es kurz vor dem Verfassen eines Reviews wahrlich bessere Voraussetzung gibt, fehlen mir die Worte. Rein rhetorisch natürlich, denn dieses Album spukt aufgrund seiner besonderen Ausstrahlung schon seit einem Monat in meinem Kopf herum und verlangt daher förmlich nach Prosa.

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