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Lost Society "Terror Hungry" 2014

Die Thrash Metal Urväter wären bestimmt sehr stolz auf ihren Nachwuchs aus Finnland. Bereits der erste Durchlauf von "Terror Hungry" lässt ganz klar erkennen, warum Lost Society in der oberen Liga des Thrash Genres anzusiedeln sind. Wo andere Bands wieder und wieder auf einem Riff rumreiten und nach der zehnten Wiederholung langsam an Dynamik verlieren, streuen Lost Society furiose Soli ein oder sie wechseln abrupt das Tempo, nur um im Rückwärtsgang ihre Verfolger vollends zu überrollen.

Wir befinden uns im vierten Jahrzehnt des Thrash Metal Zeitalters. Neues wird kaum mehr möglich sein, dennoch tönen die Finnen keinesfalls abgegriffen bzw. künstlich auf oldschool getrimmt. Wer seine Instrumente im Schlaf beherrscht, der kann nach dem Pflichtteil eben sofort die Kür antreten. Nur so können Songs - wie zum Beispiel "Game Over"  & "Brewtal Awaking" - entstehen. Diese Tracks werden auch eurer Herzens-Dame geradezu willkommen sein, denn ein ausgedehnter Besuch im nächsten Möbelhaus ist 100% sicher, nachdem ihr während des Konsums von "Terror Hungry", die hauseigene Einrichtung detailliert zerhackstückt habt. Einzelne Songs müssten auf diesem Album nicht unbedingt in den Vordergrund gerückt werden, da die gesamte Langrille - von vorn bis hinten - auf sehr hohem Niveau abgeht und der Begeisterung freien lauf lässt.. Dynamik, Killer-Riffing, großartige Soli, ufta-ufta, Tempowechsel und eine solide Produktion pflastern das musikalische Schlachtfeld von Lost Society. Mit anderen Worten: alles drin, alles dran, was das Thrash Metal Herz begehrt! Wir verteilen keine Punkte auf metaltalks.de, jedoch wurde im letzten Review zu Gamma Ray - durch meinen ehrenwerten Mitstreiter Jan - ein unabdingbarer Kaufbefehl für alle Genre-Fans erlassen. Ein Synonym für das oberste Treppchen, nicht wahr? So sei es auch hier und dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Dirk


 

VÖ: 04. April 2014 / Nuclear Blast Records



Civil War "Gods And Generals" Album Review

Meine grenzenlose Freude über dieses Album ist wohl kaum in Worte zu fassen und so kann man von vornherein und mit Sicherheit davon ausgehen, dass ich - der Schreiberling - maximal befangen bin. Warum aber auch nicht, immerhin sind Civil War eine Garant für solide Power Metal-Kompositionen.

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