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Maat "As We Create The Hope From Above" 2014 Review

 

"Was lange währt, wird endlich gut!" Knapp 4 Jahre sind nun schon ins Land gezogen, seitdem Maat ihre EP "Born In Sand" zur Welt gebracht haben. Am 23. Mai diesen Jahres dürfte jedoch allen, die die Berliner Death Metal Institution schonmal live erleben konnten, das Grinsen wohl nicht mehr aus dem Gesicht weichen, denn Maat schmeißen mit "As We Create The Hope From Above" ihren ersten Longplayer auf den Markt. 

Der Titeltrack der Langrille und gleichzeitig der Einsteiger in eine 45 minütige Reise ins Death Metal Paradies geht ohne Gnade nach vorn. Durch interessante Tempowechsel, markantes Riffwerk und einem Schlagzeug, das für einen standesgemäßen Groove in der heimischen Wohnstube sorgt, fragt man sich bereits beim ersten Song, wie das eigentlich mit dem restlichen Liedgut noch zu toppen sei. Spätestens mit "Sobek", das auf der besagten EP bereits veröffentlicht wurde, aber auf "As We Create The Hope From Above" nochmal in einem neuen ägyptischen Gewand um die Ecke kommt, wird wohl auch dem letzten Metalhead klar, mit welch einer geilen Scheibe die hauseigene Musikanlage gerade verwöhnt wird. Diese Groove-Walze hat definitiv Kultpotential und lädt unweigerlich dazu ein, aus dem Sessel zu springen, die Luftgiarre anzuschmeißen, die kleinen aber feinen Zwischenriffs mitzuspielen und dementsprechend dem Gott in Krokodilsgestalt gebührend zu huldigen. "Preservation Of My Immortal" steht dem in nichts nach und sorgt mit seinen eher ruhigen Klängen in der Mitte für einen Spannungsaufbau, der in einem für Maat typisches Death Metal Inferno mündet. Viel Zeit zum Durchatmen haben Maat auf dieser Scheibe allerdings nicht eingeplant, denn mit "Atum - Conqueror Of Chaos" haben die Jungs den nächsten Nackenbrecher vor ihren ägyptischen Death Metal Streitwagen gespannt. Das 6 Minuten Epos "In Shoals" reißt jedoch nochmal alles ab! Maat gelingt es, mit diesem Song eine unglaublich authentische Atmosphäre zu erschaffen, die einigen Death Metal Hörern eine gehörige Gänsehaut verschaffen sollte, wenn Vokillist Thoat die Geschichte der ägyptischen Göttin durchs Mikro röchelt.

"As We Create The Hope From Above" wird nicht nur den treuen Disciple ov Maat metalische Glücksgefühle bereiten, sondern noch viele andere Liebhaber der Todesblei-Kategorie anziehen. Denn Maat haben mit ihrem ersten Silberling ein fett- aber zu keinem Zeitpunkt überproduziertes, atmosphärisches und zu 1000% authentisches Werk abgeliefert, das Lust auf mehr macht und einen festen Platz in jeder hartmusikalischen CD-Sammlung haben sollte.

 

Robby

VÖ: 23.05.2014/ Aural-Attack Productions 



 

 

Vicious Rumors "Live You To Death 2 - American Punishment" Review

Und noch eine Live-Scheibe im Juno 2014! "Live You To Death 2 - American Punishment" ist das dritte offizielle Live-Album der Band. Mal eben reinhören, dachte ich noch. Läuft nicht, dachten sich Vicious Rumors, denn vom ersten Augenblick an, wird man von diesem grandiosen Live-Sound gefangen genommen. Ein Riff der Extraklasse folgt dem anderen und eh man sich versieht, hat man die 13 Songs locker weggehört. Es macht einfach verdammt viel Spaß, dieser Offenbarung des US-Metals zuzuhören. Der Sound des US-Fünfers definiert sich über das messerscharfe sowie abwechslungsreiche Riffing und den Rest besorgt die charismatische Stimme von Nick Holemann, der seine Vorgänger mehr als würdig ersetzt.

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