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Black Anvil "Hail Death" 2014 Review

Ob Black Anvil nun eine Mischung aus Black- und Thrash-Metal spielen, muss wohl jeder für sich entscheiden. Ich meine ganz klar, dass sie den ursprünglichen Geist dieser Genres nicht transportieren können. Genaugenommen ist es aber auch völlig egal, denn all zu oft verschwimmen die Grenzen in der Hartwurst-Szene und man weiß nicht, welche Schublade man zuerst aufziehen soll. Laut Label Info dürften diejenigen Gefallen am New York-Vierer finden, deren Geschmack sich auf das dunkle Aroma von Bands der Marke  Dissection, Celtic Frost, Bathory, Watain, Emperor, Marduk, Dismember, Destroyer 666 eingependelt hat.

Packen wir die Fakten von "Hail Death" auf den Amboss! Produktion und Handwerkskunst sind gut. Darum gibt es hier schon mal 'nen kräftigen Zuwachs auf der Habenseite. Ab jetzt wird's kompliziert, denn auch nach dem dritten Durchlauf will der Funke nicht so recht überspringen. Woran es liegt, vermag ich einfach nicht zu sagen. Vielleicht ist die Musik von Black Anvil einfach zu gewöhnlich, zumindest für diesen Bereich metallischer Klänge. Es muss nicht immer außergewöhnlich bzw. extrem sein, dennoch sollte Musik den Zuhörer packen und in seinen Bann ziehen. Das passiert auf "Hail Death" leider zu selten, aber es gibt auch Lichtblicke. "Seven Stars Unseen" (Track 4) ist so ein Lichtblick, der sich - mit seiner Eingängigkeit und den dadurch enstehenden Wiedererkennungswert - klar von den übrigen Tracks abhebt. Coole Nummer, die mich Eingangs sogar an die Sounds von Manowar zu "Hail To England" - Zeiten erinnert. "Until The End", der sechste Song im Bunde, ist ebenfalls nicht aus schlechtem Stahl.

Im weiteren Verlauf des Albums gibt es noch den ein oder anderen Höhepunkt zu vermelden, jedoch sind die wirklich guten Sachen rar gesät und so wird jeder seine Vorlieben auf dem aktuellen Longplayer von Black Anvil entdecken oder eben nicht. Im Endeffekt ist es ein Album unter vielen, das zwar gut ist, aber eben gerade so. Daran kann auch der Bonus-Track "Under The Rose" (Kiss Cover) nichts ändern.

Dirk

VÖ: 23.5.2014 / Relapse Records 



 

 

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