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Valkyrie "Shadows" - Album Review

Valkyrie klingen wie 'nen Hybride aus einer Zeit, in der großzügig bemessene Beinkleider die Mode beherrschten und langsam aber sicher die NWOBHM auf den Plan trat. Soll heißen, 70er Sound trifft hier auf Maiden.

Valkyrie, das sind: Jake Adams - Guitar/Vocals, Pete Adams - Guitar/Vocals, Alan Fary - Bass und Warren Hawkins an den Drums. Aufgenommen wurde "Shadows" im Earth Analog Studio in Champaign, Illinois. Mehr muss man zum Sound der 2002 gegründeten Band aus Virginia wohl nicht sagen. Doom, 70er-Rock und eben Metal verschmelzen in ihrer Musik zu einem sehr geschmackvollen Klangerlebnis, das kompromissbereite Metaller als auch Seventy-Rocker gleichermaßen interessieren dürfte. Gleich der Opener "Mountain Stomp" zeigt sich von seiner nicht zu über hörenden  Maidenseite, wobei er keinesfalls abgekupfert tönt, denn das Gitarrenspiel ist so anspruchsvoll, dass man meinen könnte, Maiden hätten sich hier ein Stück vom Valkyrie-Kuchen abgebissen. Dem ist logischerweise nicht so, allein das Gründungsdatum von Valkyrie deutet darauf hin.

Egal welchen Track man auch anspielt, überall dominiert das wirklich ausgereifte Gitarrenspiel die Kompositionen des dritten Studio-Albums. Klagender Gesang der Marke Kadavar, moderates Riffwerk und immer wieder ausgedehnte Reisen ins Land der Eisernen Jungfauen, treffen auf doomige Soundcollagen vergangener Epochen. Ein sehr gelungenes Album, wie ich meine! Anspieltipps sind hier fehl am Platz, da jeder Track überzeugt und das Album kaum Schwankungen aufweist. Empfehlung - Recommendation - Carry On!

 

Dirk

8/10 Talkern


VÖ: 15. Mai 2015 Label: Relapse Records



STIGMHATE "Zodacare Od Zodameranu" 2014 Review

Grundsolide! Die Produktion stimmt und für Black Metal ist die aktuelle Langrille fast schon zu abwechslungsreich. Sehr dynamisch, erbarmungslos sowie äußerst aggressiv drücken die Songs aus den Boxen. STIGMHATE treiben bereits seit 1998 ihr schwarzes Unwesen. Sie veröffentlichten bis dato drei Studio-Alben und mit "Zodacare Od Zodameranu" steht nun das vierte Langeisen im Shop der Hölle. Puristen mögen es ggf. etwas weniger technisiert, mir hingegen sagt es auf ganzer Ebene zu. Über weite Strecken klingt das Teil, als ob der Erzengel Gabriel mit 8 Armen die brennenden Kessel der Hölle verdrischt. Einfach Herrlich!. 

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