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Embrional “The Devil Inside” Album Review

Schon wieder so eine überzeugende Band aus Polen, und schon wieder zeigen uns unsere Nachbarn, was gute Musik ist.

Und weiter im Text - schon wieder macht eine Band alles richtig und ja, schon wieder hämmert ein Death Metal Album - diesmal “The Devil Inside” - dem Zuhörer das Gehirn aus dem Kopf. Die Rede ist vom neuestem Werk der Band, die früher auch als Embrional Necrophilism bekannt war, heute schlicht Embrional. Die vier ambitionierten Death Metaler, die sich im Jahr 2003 zusammenschlossen und aus der Region Gliwice stammen, liefern mit ihrem Zweitwerk “The Devil Inside” mächtig ab. Ein perfekt eingespieltes Schlagzeug und brutal auftrumfende Gitarrenriffs, animieren jeden Death Metal Liebhaber zum rhythmischen Mitwippen der Hufe, versprochen. Vielleicht rotiert bei dem ein oder anderen auch sofort der Kopf, das sei dahin gestellt, jedoch bleibt nicht eine einzige Zelle des Körpers in Ruhestellung, wenn man dieses alles vernichtende Album hört.

Die Thematiken in Ihren Songs befassen sich zumeist mit dem Untergang der Menschheit, was die Typen noch sympathischer erscheinen lässt! (Hey Theresa, willst Du uns weghaben? Anm. Red.) Embrional sind vergleichbar mit Immolation, Dying Fetus oder auch den Brasilianern von Krisiun. Mit ihrem zweiten Full-Length-Album liefern die Polen ein wirklich meisterhaftes Todesblei-Album ab. Anspieltipp: "In Darkness"! Der sechste Track knallt uns mit kraftvollem Gesang und ständig rotierender Double Bass um die Ohren. Ein Death Metal Song, à la bonne heure! Gute Zeiten also, für Embrional, die 12 großartige Songs von der Kette ließen und den gespannten Zuhörer über 43 Minuten lang mit einem sehr guten Death Metal Album verwöhnen.

 

Theresa

8/10 Talkern 



VÖ: 15.5.2015  Label: Old Temple Records



 

Black Anvil "Hail Death" 2014 Review

Ob Black Anvil nun eine Mischung aus Black- und Thrash-Metal spielen, muss wohl jeder für sich entscheiden. Ich meine ganz klar, dass sie den ursprünglichen Geist dieser Genres nicht transportieren können. Genaugenommen ist es aber auch völlig egal, denn all zu oft verschwimmen die Grenzen in der Hartwurst-Szene und man weiß nicht, welche Schublade man zuerst aufziehen soll. Laut Label Info dürften diejenigen Gefallen am New York-Vierer finden, deren Geschmack sich auf das dunkle Aroma von Bands der Marke  Dissection, Celtic Frost, Bathory, Watain, Emperor, Marduk, Dismember, Destroyer 666 eingependelt hat.

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