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Dark Age "A Matter Of Trust" 2013

Seit metallischen 18 Jahren treiben die Hamburger nun schon ihr Unwesen. Zugegebenermaßen bin ich kein Fan der ersten Stunde. Das hat aber vielleicht auch seine Vorteile, denn wenn ich mir so die Cover der ersten Alben betrachte bzw. die Musik anhöre, mache ich mir doch Sorgen um eben diese Fans der ersten Stunde. Ich hingegen kann mit der Weiterentwicklung einer Band sehr gut leben, da ich mit Sicherheit ein Heavy Metal Allesfresser bin. Dark Age gehören zweifelsohne zu den Vertretern ihrer Zunft, die es mit Bravour verstehen Songs zu schreiben, bei denen Melodien ins Gehör gehen wie Traubenzucker ins Blut.

Dem nicht genug, ihre Harmonien entlassen den Träger der Ohren zufrieden aus dem Songmaterial. Mit anderen Worten, die Melodien finden am Ende eine Auflösung, die man in der Tat als harmonisch bezeichnen kann. Das ist echt grandios! Punkt! Viele Kapellen bekommen das nicht auf die Reihe. Das 2009er Meisterwerk "Acedia" lief bei mir auch schon auf Endlosschleife und nun legen die Hamburger wieder ein amtliches Album vor. "A Matter Of Trust" ist etwas - sagen wir mal - sanfter, fräst sich aber ebenfalls spielend leicht in die Ohrmuscheln. Man kann sich dagegen auch nicht wehren. Dark Age in den Player schieben und schon geht sie los, die Reise ins Land der Melodien, wieder und wieder. Hier den ein oder anderen Song als Beispiel zu nennen würde keinen Sinn machen, denn das Album ist in seiner Gesamtheit absolut hammergeil und wer's modern und melodisch mag, der sollte unbedingt einmal 'nen Ohr nehmen. Track 4 ist dann aber doch noch eine Zeile wert. Fight, fight - stand up and fight - f..ck you! Eine fantastische Melodie wird hier von einem hasserfüllten Refrain abgelöst, der mich beim Hören des entsprechenden Parts wieder einmal mehr unbesiegbar macht, nicht wahr? Für Fans dieser Kategorie ein Pflichtalbum.

Dirk

 

 

Bandfoto & Cover: AFM Records

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