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Pussy Sisster - Arrogance - Review

Einem Album (gerade mit diesem Titel) durch Vorurteile und Arroganz den öffentlichen Auftritt zu verwehren, das wollen wir nun beileibe nicht. Pussy Sisster haben am 16.10.2015 ihren jüngsten Erguss auf die Menschheit losgelassen.

Geboten wird solides Handwerk, das seine potentielle Zielgruppe im Bereich des Hard Rocks finden wird bzw. seit 2005 gefunden hat. "Arrogance" ist das nunmehr 4. Album der aus Karlsruhe stammenden Hard Rocker. 2005 und 2007 rückten Pussy Sisster der Gemeinde mit Eigenproduktionen zu Leibe, 2010 gab's dann via Black Bards Entertainment die erste Label-Produktion auf die Lauscher.

Was meine Ohren hören, ist sauberster Hard Rock, an dem es grundsätzlich nichts auszusetzen gibt, wenn man auf dieser Wellenlänge durchs Universum funkt. Klassischer Songaufbau, moderate Tempi und immer hübsch mit einem standfesten Solo abgedeckt. Typische Augenzwinkern-Texte treffen auf lyrische "Mutmacher" der Marke "...please try to find yourself again, no way out...". Alles sehr gefällig, doch fehlt mir hier der Biss, das Extravagante und die Power. Etwas mehr Dreck im musikalischen Getriebe darf's ruhig sein, damit es ordentlich rattert und knirscht, auch auf die Gefahr hin, dass der Karren des Öfteren einer Reparatur unterzogen werden muss. Nennenswerte Höhepunkte sind ganz klar die Soli der 6-Saitenfraktion, ansonsten gibt's über die gesamte Dauer des Longplayers auf Nummer sich Standard Hard Rock - Punkt!

 

Dirk

6/10 Talkern


VÖ: 16. Oktober 2015 - Label: Borila ReKards


Veröffentlichungen


 

Majesty "Banners High" 2013 - Review

Majesty "Banners High" - 2013 VÖ: 20. Dezember 2013 - NoiseArt Records


Holy Father! Majesty, die teutonischen True-Metaller, reißen ein neues Banner in Form der 2. Neuveröffentlichung 2013 in die Höhe. Das Cover-Artwork erinnert mich sehr stark an Manowar. Wird das nunmehr 7. Studio-Album der Deutschen abermals Kurs auf die Hoheitsgewässer von MANOWAR nehmen? Nun ja, ganz so einfach ist es dann doch nicht. In jedem Falle standen die ehemaligen „Kings of Metal“ für die stilistische Ausrichtung von Majesty Pate. Jep, und genau da ist jetzt mein Einsatz. Wenn die alten Herren keine vernünftige Musik mehr zu Stande bekommen, warum sollte es dann nicht eine Band geben, die den wahren Metaller mit (Ohr)aler Nahrung versorgt?

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