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Ankh Amun - Abschied - EP - Review

Es ist einfach wunderbar, mit welch einer Leichtigkeit Ankh Amun die Songs ihrer 5-Track Debüt EP zum Besten geben, dabei tönen ihre Arrangements und auch die Produktion absolut professionell.

Gern hätten wir an dieser Stelle mehr Information für Euch, doch bis auf die wenigen Fakten, die ihr unterhalb des Reviews lesen könnt, haben wir leider nicht mehr in Erfahrung gebracht. Irgendwo, in den Katakomben von YouTube, haben wir den Song "Metal God" finden können, der offensichtlich aus dem Jahr 2014 stammt, womit wir davon ausgehen, dass Ankh Amun vermutlich seit 2013 gemeinsame Sache machen.

Was soll's, letztlich muss die Musik für sich sprechen. Und gottverdammt - ja, das tut sie. Mutig und entschlossen sind die Berliner obendrein, denn diesen wirklich runden Kompositionen deutsche Texte vor den Latz zu ballern, ist in der Tat nichts anderes als mutig. Während des Hörens habe ich immer wieder versucht meinem Gehör zu verbieten, die Lyriks zu verstehen und nur auf Laute und Gesang zu achten. Dabei ist herausgekommen, dass wir es hier mit absolut genialen Musikern zu tun haben, die jede Facette des guten alten Heavy Metals beherrschen. Neu und übermäßig eigenständig ist das freilich nicht, aber verdammt gut. Ich kann nur hoffen, jeder Maniac und Verfechter klassischer Metal-Klänge gibt dieser EP ein Chance.

Andreas Martens (Vokals) setzt seine Stimme prinzipiell so ein, als wenn er Englisch singen würde, zumindest erinnert seine Art zu singen über weite Strecken an klassischen Metal Gesang. Nur eben das Verständnis für die Muttersprache, unterbricht den reibungslosen Fluss der Töne. Irgendwie wehrt sich der Hörnerv die Information ans Hirn weiterzugeben. Kein schlechtes Zeichen, vielmehr der Beweis, wie geschickt Andreas Martens seine Stimme einsetzt. Tja, und musikalisch ist diese EP über jeden Zweifel erhaben. Ob Soli, Riffwerk oder die Leistung hinter der Schießbude - Daumen hoch. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber 8 Talker müssen hier mindestens her, alles andere wäre ungerecht. Wer also guten Heavy Metal hören möchte und sich in diesem Genre nicht vor deutschensprachigen Texten fürchtet, der sollte ganz dringend ein Ohr nehmen. Es lohnt sich, versprochen.

 

Dirk

8/10 Talkern 


VÖ: November 2015 - Label: Indipendent



 

Mother Of Millions "Human" 2014 Review

Mother Of Millions? Mir gänzlich unbekannt, bis heute! Über Turkey Vultures Records IL/USA erschien bereits am 25.. Februar 2014 das Debüt der Griechen. Mother Of Millions bewegen sich irgendwo im unwegsamen Gelände des Prog Metals. Mal eben reinhören, dachte ich noch, als die ersten interessanten Passagen des 2. Tracks "Propaganda Techniques" den Raum erhellten. Sänger George Prokopiou bringt mit seiner facettenreichen Stimme viel Abwechslung in den Laden. Zwar ist er an einigen Stellen noch nicht ganz perfekt, dafür gehört er aber zu denjenigen, die mit ihrem Organ in der Tat für Gänsehaut sorgen können. 

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