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Roxxcalibur - Gems Of The NWOBHM - Review

Eingefleischten NWOBHM Fans dürfte die Band aus Gimbsheim schon lange ein Begriff sein, doch wer sich nicht intensiver mit dem guten alten Heavy Metal der 80er beschäftigt, dem dürften Roxxcalibur gänzlich unbekannt sein.

Was prinzipiell auch kein Problem darstellt, denn wie alle Spezialisten - und zu denen Gehören Roxxcalibur nun einmal - entzieht sich die Band aufgrund dieser Eigenart der breiten Masse. Gut so, werden die Einen denken, "schade", sage ich, denn das aktuell vorliegen Album ist nicht nur ein Leckerbissen in Sachen NWOBHM. Wer doch mehr zu Roxxcalibur erfahren möchte, dem sei gesagt, dass Drummer Neudi seit 2011 bei Manila Road die Knüppel schwingt, während der Rest der Truppe - bis auf Sänger Alexx - Savage Grace angehörten.

Inhaltlich haben wir es hier mit einem Cover-Album zu tun, das ausschließlich äußerst unbekannte und seltene Songs altvorderer Bands in die Neuzeit transferiert. Dass dieses Material nicht aus Hits geschmiedet worden ist, versteht sich wohl von selbst, anderen Falls würden die Tracks mit Sicherheit mehr als bekannt sein. Darauf kommt es bei diesem Album allerdings absolut nicht an. Die Essenz ist und bleibt die Umsetzung sowie das erzeugte Feeling und hier haben Roxxcalibur ihre Stärken zu 100 Prozent ausgespielt. Lange Weile kommt zu keinem Zeitpunkt auf und wer sich gern hochwertiges Material anhört, der wird auch ohne Hooks und Ohrwürmern seinen Gefallen an dem Scheibchen finden.

Der absolute Knaller auf dem Langeisen ist nicht dieser oder jener Song, nee - es ist die verdammt transparente Produktion, die mir schon während der ersten Hörprobe eine Notiz wert war. Druckvoll, wo es Sinn macht, glasklar und absolute detailwiedergebend, der absoluter Wahnsinn. Ein Lob an alle Mitwirkenden und nicht zuletzt an Eroc (Grobschnitt), der dem edlen Teil den letzten Schliff verpasste.

Fazit: Gebe es dieses Album als Vinyl - bis dato ist mir lediglich die CD bekannt - stünde ein ausgiebiger Oldschool-Abend mit einem Plattenspieler, 'ner zweireihigen Karbon-Bürste und einer Flasche Scotch ins Haus.  

Ein Blick auf die Trackliste, dürfte wohl den Meisten unter uns erhebliche Fragezeichen auf die Stirn meißeln:

01. Why Don't You Kill Me? (Original by LEGEND 1982) 02. Soldiers Of War (Original by SATAN'S EMPIRE 1981) 03. Paper Chaser (Original by TAURUS 1980) 04. Running Blind (Original by BASHFUL ALLEY 1980) 05. Fool's Gold (Original by VIRTUE 1987) 06. Stormchild (Original by TRESPASS 1980) 07. (The Age Of) Machine (Original by MYTHRA 1981) 08. Hounds Of Hell (Original by SPLIT BEAVER 1981) 09. Somewhere Up In The Mountains (Original by MARQUIS DE SADE 1981) 10. Midnight Chaser (Original by WHITE SPIRIT 1980) 11. Black Ice (Original by ARAGORN 1981) 12. Panzer Division Destroyed (Original by BUDGIE 1980) 13. Rip Off (Original by SMOKIN' ROADIE 1983) (CD only Bonus Track) 14. Name, Rank & Serial Number (Original by FIST 1980) - Quelle: Roxxcalibur

Dirk

(Ohne Wertung) 


VÖ: 13.11.2015 - Label: Limb Music



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