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Sleepy Hollow - Tales Of Gods And Monsters - Review

Von allen Veröffentlichungen der kommenden Wochen ist mir diese hier ganz besonders ans Herz gewachsen. Sleepy Hollow veröffentlichen am 19.2.2016, also in einem Monat, ihr drittes Studioalbum über Pure Steel Records.

Ja, "Tales Of Gods And Monsters" ist erst das 3. Werk der US Metal Kapelle aus New Jersey, die sich bereits 1989 gründete. Das 2012er Album "Skull 13" war sozusagen ein Reunionsalbum, womit klar ist, dass Sleepy Hollow sehr lange nicht aktiv waren. Trotz der Reunion ist Originalsänger Bob Mitchell nicht mehr dabei, dafür konnte man in dem Altar Of Dagon-Sänger Chapel Stormcrow einen würdigen Nachfolger finden. Der Ehrlichkeit halber muss ich gestehen, dass mir Frühwerke der Band gänzlich unbekannt sind, daher sind mir Vergleiche auch absolut nicht möglich, doch was ich auf dem neuesten Werk vokaltechnisch höre, ist äußerst harmonisch und gefällig. Viellicht nicht Außergewöhnlich, aber zumindest so gut, dass ich bereits nach der ersten Kostprobe die Lauscher auf Empfang justierte. Die Stimme von Chapel Stormcrow erinnert mich gar an die tieferen Lagen eines Warrel Dane.

Zur Musik: Das schöne an diesem Album ist die schlichte, erhabene Stimmung, die auf einem fetten Polster US Metal-geschwängerter Kompositionen durchs Panorama fliegt. Ungezwungen und ohne jeglichen Erfolgsdruck, nur so können diese 11 Songs entstanden sein. Elf Songs, deren Reize klar im schlichten Aufbau des rifflastigen Konstrukts liegen. Power-Chords, Flächen drauf, Vocals on top und 'nen Solo drüber. Fertig. Das Ganze im mittleren bis schleppenden Tempo und immer schön nachvollziehbar, zum Mitdenken sozusagen. Ein Album, wie ich es mir wünsche, Musik wie ich sie wirklich mag, fernab des Mainstreams. Ein Werk, dessen puristischer US Metal-Stil zwar keine neuen Wege einschlägt und das auch Passagen enthält, die mir irgendwie bekannt vorkommen, doch dafür mit eben diesen althergebrachten Elementen locker und ohne jede Anbiederung überzeugt. 

Ein starkes US Metal Album gefällig? Hier wäre eins! Empfehlung und 8 Talker dafür!

 

Dirk

Sleepy Hollow 2016 - Review auf metaltalks.de 8/10 Talkern
8/10 Talkern

VÖ: 19.02.2016 - Label: Pure Steel Records




Suicidal Angels "Divide And Conquer" 2014 - Review

Vor einigen Jahren war es weiß Gott nicht üblich, auf der Suche nach Teilen der mächtigen Pandorabüchse des Thrash Metals in Griechenland Halt zu machen. Doch spätestens seit der 2012 veröffentlichen Langrille "Bloodbath" sind die Greek Thrasher von Suicidal Angels als Aushängeschild der Peleponnes in Sachen lauter, harter und dreckiger Musik verdammt ernst zu nehmen. Mit "Divide And Conquer" wird am 10. Januar 2014 der bereits fünfte Longplayer auf den Markt geschmissen, welcher wiederholt mit einem großartigen Coverartwork von Ed Repka verziert wurde.

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