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Toxic Waltz - From A Distant View - Review

Wer sich dem Thrash Metal verschrieben hat, der muss im Jahre des Herrn 2016 mit einer ganz dicken Nummer um die Ecke kommen, sofern er sich nicht vor den riesigen Tross austauschbarer Nacharmer spannen lassen möchte, der noch immer mit wachsender Begeisterung alten Helden nacheifert.

Toxic Waltz, das Thrash Metal-Kommando aus Bayern, gründete sich 2009 und veröffentlichte bisher ein Album (Deacades Of Pain) in Eigenregie. Das Debüt erschien 2014 und konnte gerade national für erstes Aufhorchen sorgen. Erste Testläufe der aktuellen Veröffentlichung bestätigen, dass der giftige Walzer seine Trademarks festigte und folglich auch den Kurs beibehalten hat. Das Quintett um Sänger Angelo bieten lupenreinen Thrash Metal, der trocken und ohne viel Experimente zelebriert wird. Keine Faxen und erst recht keinen Bullshit - immer geradewegs auf die Zwölf, wobei der Arbeitsrhythmus den Motor zu keinem Zeitpunkt überlastet und hohe Drehzahlen eher selten auszumachen sind.

Toxic Waltz verstehen ihr Handwerk, was man den Bayern wirklich neidlos attestieren muss. Die Frage ist nicht, ob der Fünfer gut ist, vielmehr geht es bei Toxic Waltz darum, wie kreativ sie ihre Ideen in die Tat umsetzen können. Ob Riff-Attacken, Soli oder auch die Produktion, der Daumen gehört nach oben, nur wirkt leider alles etwas zusammengesetzt und gleichförmig. Das Sound-Monster kann sich irgendwie nicht aus seinem Joch befreien, um ungehemmt alles dem Erdboden gleichzumachen, was sich ihm auf seiner kreativen Zerstörungsreise in den Weg stellt. "Eternal Aftermath", ein an Megadeth erinnerndes Instrumental, stellt für mich ganz klar den Höhepunkt des Albums dar. (starke Gitarrenarbeit) 

Fazit: Richtige Ohrenfallen bleiben aus, endlose Kreativität oder Weltrekorde ebenso, doch Thrash Metal-Fanatikern sei dieses Album bedenkenlos empfohlen, solang sie sich mit gutem Standard zufrieden geben möchten, denn diesen liefern Toxic Waltz allemal. Eine sichere Nummer eben! 

 

Dirk

7/10 Talkern 


VÖ: 18.3.2016 - Label: Violent Creek Records



 

Skew Siskin "Album of the Year " 2003

Uppps! Bei den ersten Tönen dieser Scheibe war ich erst einmal überrascht. Etwas tiefer in die neue Materie eingedrungen, war für mich alles klar. Im Prinzip ist dieser Output eine Zusammenführung aller ihrer früheren Scheiben. Wobei man sagen muss, dass diese CD total crazy und irgendwie anders, mit neuen (modernen) Tönen versehen ist.

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