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Heavy Breath - Jumps The Shark - Review

Die aus New Haven - liegt im Nordosten der USA - stammenden Lärmakrobaten von Heavy Breath veröffentlichten dieser Tage ihr Debüt-Album.

Das Cover spiegelt im Grunde die Musik des Fünfers wieder. Viele Elemente, die sich sich letztlich darauf einigen, dein Nervenkostüm auf die A2 in der Nähe von Köln zu schleudern. Immer drüber! Verschiedene und vor allem schrille Farben, ein Motiv, aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet - sorgen zumindest in meinem Hirn für diverse Chaos-Assoziationen. Auf ihrer bandeigenen Facebook-Seite nennen die Jungs zudem noch Einflüsse wie Rage Against the Machine, 108, Refused, Glassjaw, Converge, Every Time I Die, Cave In, Fugazi, The Jesus Lizard und Clint Eastwood, und zwar genau in dieser Reihenfolge. Fragen?

Für mich ist das der Deckel, der auf den überschäumenden Topf des Wahnsinns passt. Nun könnte ich sagen, absolut nicht meine Baustelle, ist auch so, doch so einfach ist es eben nicht. Das Material tönt schräg, ja, doch bei näherem Durchleuchten dieses kranken Bastards, dessen Eltern ich soeben fein säuberlich aufgelistet habe, ist mir ein Tatsache ganz besonders im Trommelfell kleben geblieben. Punk, Saxophone-Klänge und Alternativ Metal, um nur ein paar Dinge einzuwerfen, werden allesamt durch einen roten Faden verbunden, der nur selten reißt. Dieser rote Faden wurde - ob Ihr es glaubt oder nicht - aus Harmonie geflochten. Die harmonischen Klänge sind bestimmt nicht überpräsent, aber definitiv auszumachen. Letztlich bleibt mir nur ein Urteil: Wer sich gern von eine Zentrifuge durch verschiedene Stile schleudern lassen möchte, der sollte sich "Jumps The Shark" tunlichst auf die Ohren legen. Die Jungs machen ihre Sache wirklich nicht schlecht und reichen als Kompott noch eine solide Produktion über den Tresen. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber 7.5/10 Talker - Tendenz nach oben - sollten hier angemessen sein.

 

Dirk

7.5/10 Talkern



VÖ: 18.3.2016 - Label: Swell Greek Records


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