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Bob Wayne - Hits The Hits - Review

Fast ein Jahr hat dieses Album nun schon auf dem Buckel. Mal abgesehen davon, ist es natürlich fraglich, dass Wayne mit seiner Country-Musik auf metaltalks.de auftaucht. Warum nun?

Simple Antwort: Zum einen hat es Bob Wayne faustdick hinter den Ohren und weiß mit seiner Mixtur aus Rock, Country und Irish Folk zu begeistern, zum anderen kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass da draußen unzählige Metal Heads sind - gerade die ältere Generation betreffend - die dem Ganzen durchaus etwas abgewinnen können. Klar wir haben es hier nicht mit Cash oder Social Distorsion zu tun, doch fakt ist, dass Meister Wayne seine Sache verdammt gut macht und die gebotenen Kompositionen hervorragend umgesetzt hat.

Wie der Titel der CD verheißungsvoll suggeriert, handelt sich bei den Tracks um Fremdkompositionen oder lakonisch formuliert um Cover-Songs. Und da wäre dann auch schon der nächste Punkt, warum der edle Herr Bob Wayne einen Platz in der metaltalks.de-Lounge nehmen darf. Mit "Rock And Roll" von Led Zeppelin, "Sweet Child O' Mine" von Guns N' Roses und "Crazy Train" von Ozzy Osbourne hat der gute Man durchaus Tracks am Start, die eine Brücke schlagen könnten. Anbiedern ist Bob Wayne jedoch fremd, denn er setzt das Material komplett auf die Schienen, die nur eine Richtung kennen, nämlich das gelobte Land, in jenem der Colt am Gürtel einen Mannes noch das Fundament jeglicher Auseinandersetzung war.

Genug der Lobhudelei, das Album ist zwar Country in Reinkultur, macht aber verdammt Spaß. Punkt!

 

Dirk

(Aufgrund der Fremdkompositionen und des Sachverhalts, dass dieses Album bereits ein Jahr auf em Markt ist erfolgt keine Wertung)


VÖ: 25.3.2016 (1.5.2015) - Label: People Like You Records


 


 


 

Indian "From All Purity" 2014

Wenn deine Mitmenschen völlig genervt den Ort verlassen, an dem du deine geliebte Musik hörst, wenn sie sich umgehend Stille wünschen, verzweifelt um Linderung der Ohrenschmerzen betteln und nur absolute Stille ein finales Aufatmen deines Kritikers hervorruft, dann könnte es sein, dass Du entweder viel zu laut besagte Klänge konsumierst oder "From All Purity", das aktuelle Album der schwarzen Doomster aus Chicago im CD-Schacht liegt. Oft handelt es sich dabei um ernstzunehmende Anzeichen, die Folgendes garantieren: Hier ist ausnahmslos großartige Musik zu verzeichnen, die dir auf gar keinen Fall vom Mainstream genommen wird. So auch im Falle Indian. Bösartig, schleppend und kompromisslos walzen Indian auf "From All Purity" dem Untergang entgegen.

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