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Evil Riot - Wasteland - Review

Mit einer fetten Produktion (Andy Classen) haben sich Mitglieder der Bands Richthofen, Endhammer und Warpath zurückgemeldet. Space Metal nannten sie die Art der Musik ihres neuen Babys Evil Riot.

Ich würde es als eine Form des Groove Metals bezeichnen, wobei Thrash Metal durchaus ein Rolle spielt. Ohne auch nur eine Packungsbeilage gelesen zu haben, erinnerte mich "Wasteland" während der ersten Kostprobe direkt an Warpath. Einen Ticken moderner und melodischer vielleicht, aber in jedem Fall sind die guten alten Warpath herauszuhören. Wer Warpath kennt, der weiß, Carnivore durften Mitte der Neunziger im Sound der Hamburger nicht fehlen. Verwunderlich ist das Ganze natürlich nicht, denn es stand kein Geringerer als Dirk (Dicker) Weiß hinter der Membran des Vokal-Fängers. Mächtig Wartpath-Schlagseite, der Silberling, dabei war Digger während Evil Riots Entstehungsphase der letzte Musiker, der das Line Up komplettierte.

Gerade läuft Track 3 (For Your Own Way) durch die Boxen. Auch hier bekomme ich abermals die Bestätigung dafür, was sich seit dem ersten Song abzeichnete. Evil Riot setzen auf Melodie, ohne dabei verspielt oder albern zu wirken. Carnivore, Groove Metal und unterschwellige Melodien, kann das funktionieren? Yes, Evil Riot haben mit Wasteland den unfreiwilligen Beweis angetreten. Nun, ich will nicht weiter auf Warpath herumreiten, auch wenn Mr. Weiß dem Debüt mit seiner Art des Gesangs diesen Stempel aufdrückt. Evil Riot haben erheblich mehr zu bieten. Allen Argumenten voran, möchte hier die morbiden Melodien stellen, die mich fast in jedem Track überzeugen. Manchmal scheint der Aufbau etwas gleichförmig, doch schließlich und endlich haben Evil Riot ein beachtliches Debüt-Monster aus dem Käfig gelassen, was sie auch mit dem letzten Track (gleichzeitig der Titeltrack) noch einmal unterstreichen. (genialer Song) In der Bewertungs-Region "gut" befinden sich die Hamburger mit ihrem Erstlingswerk allemal. Gut fängt auf metaltalks.de bei 7,5 Talkern an. Spätestens nach dem dritten Durchlauf muss ich allerdings mindestens eine 8 ziehen. Sollten Evil Riot als Band und Musiker in der kommenden Zeit noch effizienter arbeiten, dann bin ich schon jetzt auf den Nachfolger von "Wasteland" gespannt. 

Dirk

8/10 Talkern



VÖ: 14. Mai 2016 - Label: Soul Food



 

Fueled By Fire "Trapped In Perdition" 2013

Hat schon mal jemand von Euch die "Spiritual Healing" von den allmächtigen „Death“ in einer Thrash-Version gehört? Nein? Nicht vorstellbar? Liebe Freunde der rustikalen Rock Musik, ich habe da etwas gefunden, was dem mehr als gerecht wird. In meinem Live Review schrieb ich, dass Fueled by Fire die musikalischste Band an besagtem Abend war. Diese Scheibe hier, unterstreicht meine Behauptung aus dem Live-Review zu 100%. Am auffälligsten ist in der Tat die Musikalität der 4 Kalifornier. Unglaublich, welch ein Feuerwerk auf "Trapped In Perdition" entfacht wird. Der anfängliche Vergleich mit „Death“ ist natürlich im positiven Sinne zu verstehen und nur ein Anhaltspunkt bzw. mein Empfinden.

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