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Temtris - Enter The Asylum - Review

Die Australier Temtris haben dieser Tage ihr viertes Studio-Album veröffentlicht. "Enter The Asylum" erschien am 20. Mai über Battlegod Productions, wobei das Label aus Down Under den Silberling in einheimatlichen Gefilden bereits Anfang April in die Läden schob.

Rein musikalisch stehen Temtris für urwüchsigen Heavy Metal, der ein ums andere Mal in härtere Regionen abdriftet. Track Numero 6 (Darkness Falling) zum Beispiel, geht fast schon als Thrasher durch. Female Fronted Metal heißt es in so vielen Beipackzetteln neuer Veröffentlichung. In der Regel handelt es sich dann um die zwanzigste Kopie etablierter Symphonic Bands. Temtris sind weit davon entfernt. Stilistisch erinnern sie in der Tat an puristischen Heavy Metal kurz vor der Metamorphose zum Thrash. Sängerin Genevieve bewegt sich stimmlich irgendwo zwischen Huntress und Battle Beast, nur schießt sie leider sehr oft über das Ziel hinaus und rutscht damit haarscharf an etlichen Tönen vorbei. Mag sein, dass es so klingen muss. Für meinen Geschmack wird es auf Dauer etwas anstrengend, auch wenn sie aufgrund ihres Organs den einen oder anderen Höhepunkt setzen kann. Einigen wir uns auf eigenwillig?

In Track 11 (Lament) weist  Genevieve eindrucksvoll, dass sie es prinzipiell drauf hat. Eine gewisse Extravaganz ist aber auch hier nicht von der Hand zu weisen. Instrumental sind Temtris auf der Höhe, wobei die Australier weder das Rad neu erfinden noch irgendwelche Weltrekorde brechen. Geschmackvoller Standard, der durch keinen Geringeren als den ehemalige Mortal Sin-Drummer Wayne Campbell angetrieben wird.

Fazit: Temtris lieferten mit ihren vierten Album gute Musik, leider aber auch wenig Highlights, wobei der Gesang die Kastanien ebenfalls nicht aus dem Feuer holen kann. 

 

Dirk

6,5/10 Talkern

 


Tracklist: 1. R.A.M 2. Enter The Asylum 3. Mind Games 4. The Summoning 5. Break the Skin 6. Darkness Falling 7. Too Deep 8. Empty Room 9. Nightstalker 10. Seasons of Decay 11. Lament 12. Phoenix Total playtime: 49:30 min


Line-up: Genevieve – Vocals Hoff – Guitar & Vocals Fox – Guitar Spoon - Bass Guitar Wayne – Drums


VÖ: 20.5-2016 - Label: Battlegod Productions 



 

Voltron "Kaventsmann" 2012

Moin Metalhead's,

ich habe heute von  Voltron das Album "Kaventsmann" (was für ein Titel) in die Finger und dann in die Ohren bekommen. Es ist Ihr zweiter Longplayer, nach dem 2007 erschienenen Output "Beyond An Armoured Skin".  Voltron kommen aus Berlin und haben sich im Sommer 2002 gegründet. Die fünf Herren sind Señor Kato-Vocals, Mars Brennen-Guitar, Bruce Brenner-Guitar, Nik Hayakyu-Ou-Bass Guitar und Hille Toughsky-Drums. Genretechnisch haben Voltron ihre Seelen  an den Sludge Metal / Doom-Core verhökert.

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