1. Releases

  2. Interviews

  3. Live-Dates

  4. Verlosung

  5. Shirt-Talks

  6. wir hören



Cunning Mantrap - Hazmat - Review

Spielen Cunning Mantrap nun zeitlosen Rock oder macht man es sich doch ein wenig zu einfach, wenn man das Kölner Trio mit dieser recht allgemeinen Beschreibung abspeisen möchte? Von Funk, Stoner, Psych bis hin zum Hard Rock der 90er Jahre soll alles vertreten sein?

Wenn's schon mal auf dem Risikoblatt draufsteht, fängt man natürlich sofort an zu definieren und selbst der gute alte Kurt Cobain kommt einem beim Hören schon mal in den Sinn. Fest steht, der Sound der Jungs ist weder schnulzig noch lasch oder gar langweilig. In der Tat eine interessante Mixtur aus den letzten vier Jahrzehnten Rockgeschichte, wobei die 2011 gegründete Band zu keinem Zeitpunkt Extreme auslotet, weder Geschwindigkeit noch übermäßige Härte unterbrechen das ansonsten sehr homogen wirkende Soundkonstrukt.

Zwischen Hardrock und Stoner befinden sich die meisten Arrangements, dabei wirken die steinigen Tracks wesentlich intensiver und hinterlassen einen kräftigen Nachgeschmack. Wenn dann noch eine schmutzig fiedelnde Stromgitarre den Song stilecht zum Ende führt, dürfte die Welt für jeden Liebhaber erdiger Rocksounds in Ordnung sein und über den ein oder anderen ungewöhlichen Ton seitens des Vokal-Akrobaten hinwegtäuschen. Ich persönlich bevorzuge die härtere Gangart auf dem Debüt der drei Kölner von Cunning Mantrap, die mir auch auf dem über neunminütigen, letzten Track noch einmal ordentlich das Areal oberhalb des Gürtels umgräbt. Sehr intensiv!

Stärken des Albums: ganz klar die Aktionen auf 4- und 6-Saiter. Solides Debüt!

Dirk

7,5/ 10 Talkern



VÖ: 9. September 2016 - Label: Fast Ball



RUNNING DEATH - EP "The Call Of Extinction" Review

Fast zwei Jahre sind nun bereits ins Land gezogen, seitdem Running Death "The Call Of Extinction" auf den Thrash Metal Altar gelegt haben, um der Welt klar zu machen, dass auch sie dieser Musik hoffnungslos anheim gefallen sind. Running Death bieten klassischen Thrash Metal feil. Mit reichlich Vorschusslorbeeren ging die vorliegende EP bei uns ein. Wir hörten sie rauf, wir hörten sie runter, drehten sie links, drehten sie rechts und gaben sie in unseren musikalischen Brutkasten, damit auch "The Call Of Extinction" ausgiebig reifen konnte. Getreu unserem eigen Anspruch, wer uns ein CD reinreicht, der bekommt auch ein Review, haben wir es uns mit diesem Motto aber auch nicht leicht gemacht.

Weiterlesen ...