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DISILLUSION - ALEA (SINGLE) - Review

Horch, was kommt von Sachsen her? Disillusion aus Leipzig schlagen nach 10 Jahren endlich wieder an die Glocke. Mit Alea servieren sie uns zwar bloß eine Single, doch diese kann sich sehen bzw. hören lassen.

Wie soll man an Hand eines einzigen Tracks ablesen können, wohin die Reise geht und ob es sich zum Teufel noch mal lohnt, selbige anzutreten? Die Antwort ist denkbar einfach. Das Scheibchen kommt in einem lecker Digi-Pack daher und enthält einen noch viel leckeren Song, der mit über zehn Minuten Spieldauer nach drei Repeat-Schleifen ein Gefühl hinterlässt, als hätte man sich eine halbstündige Extended Play durch die Gehörgänge gepustet.

"ALEA" ist irgendwo zwischen Paradise Lost und all den Bands anzusiedeln, die nach jahrelanger Death Metal-Unterwürfigkeit verspürten, Prog und andere Experimente in ihren Sound einfließen lassen zu müssen. Im Grunde bin ich es schon lange leid, wieder und wieder Vergleiche heranzuziehen, um den musikalischen Charakter einer Band zu beschreiben. Doch wie sagte ein weiser Musiklehrer einst? "Du kannst nichts spielen, was du nicht schon mal irgendwo gehört hast" Fängt man also an nach Parallelen zu suchen, stellt man fest: letztlich ist die Entwicklung der Weg, und auf diesem Weg trifft man wohl alle Bands, Komponisten, Stile und der Gleichen mehr, mit denen eine Band jemals in Verbindung kam. Für die wirklich gelungene Single "ALEA" stellte sich also nicht die Frage, ob sie das Dunkel unserer Welt erblicken wird, sondern lediglich wann. Das Datum dürfte bekannt sein. Empfehlung!

 

Dirk


VÖ: 7. Oktober - Label: Kick the Flame



KILMARA - Love Songs And Other Nightmares 2014 - Review

Kilmara, die Spanische Band mit dem Deutschen Sänger Christian Wolfgang Kohl , gründeten sich im Jahre 2003 und legen mit 'Lovesongs And Other Nightmares' ihr drittes Album vor, welches von Roland Grapow (Helloween, Masterplan etc.) produziert und via Sony Music veröffentlicht wurde. Mit den letzten beiden Alben taten sich die Spanier relativ schwer oder besser gesagt, die Presse tat sich schwer. Für uns Grund genug, dem letzten Longplayer der Power-Metaller aus Barcelona etwas intensiver auf den Zahn zu fühlen.

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