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Thunder And Lightning - The Ages Will Turn - Album Review

Die Band Thunder And Lightning, Berlins mächtigstes Bollwerk in Sachen Power/Heavy Metal, wird in gut 2 Wochen ihr neustes Album "The Ages Will Turn" in Stellung bringen. Wer den Weg der Thunder And Lightning-Jungs verfolgte, der weiß, die Hauptstädter haben mit ihren Vorgängeralben echte Schwergewichte am Start.

Meine Erwartungen sind dementsprechend hoch, gehört das Berliner Donner-Quintett doch zu den Bands, denen ich einen erfolgreichen Sprung ins internationale Haifisch-Becken der Szene noch am ehesten zutraue. Im Vorfeld der Veröffentlichung haben Thunder And Lightning bereits 7 Tracks auf ihrer offiziellen Website bzw. auf YouTube präsentiert, damit haben sie schon vorab tiefe Einblicke in die Geheimnisse ihres jüngsten Outputs gewährt. Transparenter kann man seine neue CD nun wirklich nicht in Szene setzen. Im Endeffekt viel der Vorhang für das neuste Werk der Berliner schon vor Monden. Apropos Mond: "Welcome To The Darkside" (Track 2) behandelt die unbekannten sowie dunkelen Seiten des Mondes - ein wunderbar ruppiger Power Metal-Kracher, der alle Trademarks der Bands binnen fünf Minuten freilässt. Tendenziell offenbart sich "The Age Will Turn" etwas gradliniger und härter als sein Vorgänger, was durch den fast schon thrashigen Auftakt des Songs "Silent Watchers" nur noch unterstrichen wird. 

Ohne Zweifel, auf dieser Langrille befindet sich erneut bemerkenswertes Song-Material, doch meinen Favoriten hingegen, mein absolutes Highlight auf diesem Silberling, habe ich schon im Frühsommer 2016 entdeckt. Sicher, sie hätten diesen Song möglicherweise noch toppen können, doch angesichts dieser Qualität, würde es ausgesprochen schwer werden, dachte ich mir. Ja, es würde sogar immens schwer werden - noch einen dicken Hammer oben drauf zu setzen. Das ist mal eine amtliche Vorlage! Großartig! Unerreicht - und so ist "Columbia", ein Song , der seine Inspiration im Übrigen aus dem Videospiel „Bioshock Infinite“ (2013) zieht, auf diesem Album der ultimative Track schlechthin. (melancholischer Aufbau - Strophe - fette Melodie - erlösende Harmonie - Solo - Mittel-Chorus - das Ganze noch einmal - ein Traum) Auch wenn Thunder And Lightning mit "One Blood" (Guest Solo Máté Bodor - von Alestorm, Wisdom) ein weiteres Ass im Ärmel haben, bleibt der zuvor genannte Track das Maß der Dinge. Das Maß der Dinge offenbart sich ebenfalls in Form messerscharfen Riffings und einer Produktion, die locker und lässig mit internationalen Standards mithalten kann. Bandkopf Marc Wüstenhagen hat als Produzent erneut ganze Arbeit geleistet. Ein Wunder ist das nicht, denn von seinem Gespür für sauberste Sounds konnten wir uns schon auf Produktionen für Unzucht oder auch Postmortem überzeugen. 

Auch wenn ich mir vielleicht 1-2 breitbeinige Melodien mehr gewünscht hätte, kann ich dieses Review nur mit einem Resümee schließen: Gutes Album, großartige Band!

Dirk

8/10 Talkern


Tracklist: 1. The Ravaging Overture 2. Welcome To The Darkside 3. Silent Watcher 4. Black Eyed Child 5. Eternally Awake 6. Columbia 7. One Blood (Guest Solo Máté Bodor - von Alestorm, Wisdom) 8. The Ages Will Turn 9. Hysteria 10. Mary Celeste (Guest Vocals: Der Schulz - von Unzucht)



VÖ: 09.12.2916 - Label: Phonector



 

Postmortem "The Bowls Of Wrath" Review

Endlich,  das  Berliner Death / Thrash Abrisskommando  Postmortem  wirbelt mal wieder ordentlich Staub auf und donnert mit "The Bowls Of Wrath" sein derzeit siebentes Studio Album auf den Planeten. Es ist der Nachfolger vom  hochgelobten 2012er  Output  "Bloodground Messiah". Die Messlatte haben sich die Herren aus der Rock City schließlich selbst sehr hoch gelegt - ob es geklappt hat, den Vorgänger zu toppen, lest selbst!

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