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Riot Instinct - Kingdome Of Disease - EP Review

Es gibt in der heutigen Zeit unzählige Bastarde, die sich - mehr oder weniger berechtigt - im großen Genre des Thrash Metals tummeln. Einiges davon ist aufgrund neuer Einflüsse durchaus interessant und absolut brauchbar, doch auf so manche Verunglimpfung kann man gut und gern verzichten.

Riot Instinct aus Bremen haben derlei Vergleiche absolut nicht nötig, denn sie spielen seit 2006 Thrash Metal. Den Thrash Metal, versteht sich! Rein und unverdorben. Ohne Ansage, ansatzlos, direkt im Arbeitsrhythmus, immer auf den Prozessor! Wenn man es so will, zelebrieren die fünf Bremer feinsten Bilderbuch-Thrash. Sogenannten BiBuTh! Wat, ihr kennt Bibuth nicht? Dann kennt ihr wohl auch keine Bibumu. Ich liebe Bilderbuch-Muschis und ja, ich liebe Bilderbuch-Thrash. Riot Instinct spielen zum Teufel noch einmal genau diesen. "Kingdome Of Disease" enthält 4 Tracks, die allesamt zünden und jedem Thrasher locker ins Ohr gehen sollten. Track 1 ist der Charakter-Song auf Kingdome, verrackelt und vertrackelt. Unverkennbare Rhythmik, einfach cool. Der Zweite im Bunde überzeugt eher durch seine Gitarrenarbeit, jene ich in der Tat erst unter den Repressalien eines Kopfhörers entdeckte. Century Of Hate (Track 3) startet dann doch etwas moderner, nur um wenig später erneut die klassische Ausrichtung zu bedienen. Eine wirklich gute Mischung, die gekonnt durch melodische Soli abgerundet wird. Das vierte Liedchen macht keine Gefangenen und pflügt gnadenlos das Nervensystem des Zuhörers durch. Kranke Vokals, Solo oben drauf, fertig.

Wie immer und das ist eben so, nix Neues. Parallelen zu Szene-Größen? Ja, verdammt! Und nu? Nix und nu! Thrash Metal! Ich liebe Thrash, ich liebe Bibumus und vor allem liebe ich Bibuth. Resümee: Gut produziert, kurz, effizient, alles richtig gemacht. 8,5 Talker gehen nach Bremen.

Dirk

8,5/10 Talkern


Tracklist: Intro - The Call, 1. Kingdome Of Disease, 2. Raise The Flag, 3. Century Of Hate, 4. Human Progress



VÖ: VÖ: 13.1.2017 - Label: Indipendent



HATE "Crusade Zero" Rewiew

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