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Broken Fate "Rising To The Dream" EP 2013 - Review

In der Schweiz braut sich seit geraumer Zeit einiges zusammen. Die Berge scheinen doch sehr viel mehr Eisenerz zu enthalten, als in den Achtzigern von Coroner, Celtic Frost oder auch Krokus zu Tage gefördert werden konnte, um nur ein paar Vertreter der alpinen Metal-Zunft zu nennen. Irgendwann muss aus den restlichen Erzreserven eben auch Stahl gemacht werden, nicht wahr? Und was für Stahl, denn Broken Fate kennen sich wohl bestens mit den Legierungen aus, die man benötigt, um eine fette Stahl-Bramme in Form eines Silberlings zu gießen. Die Produktion von "Rising To The Dream" ist doch sehr amtlich, obwohl Broken Fate noch kein Label im Rücken haben, gewusst wie.

Nun entsteht wie iin jedem Review die Frage: Broken Fate, was machen die eigentlich für Metal? Antwort laut Band-Info: "Broken Fate stands for a mind-blowing stage show with a mix of modern Thrash Metal, Metalcore and Hard Rock". Erscheint mir persönlich etwas zu kompliziert, aber was soll's - ist ja nur eine grobe Orientierung. Keine Angst, denn die Metal Core-Einflüsse beziehen sich nur auf wenige Elemente, und diese haben Broken Fate geschickt verpackt. Musikalisch geht die EP voll in Ordnung, Gitarist & Sänger -Tobias John Bänteli - gefällt mir in den "sanften" Passagen um Längen besser, zumindest was die Stimme betrifft. Broken Fate agieren auf den Punkt, wenig Schnörkel, kurz und knackig, mal sanft und selbstverständlich gibt es auch gewaltig auf die Augen. "Rising To The Dream" rotiert nun schon seit einer Woche im Player meines vierrädrigen Lastesels, aber nicht weil ich mir das Teil schönhören muss, nein - hier sind wirklich gute Songs enthalten. Meine Favoriten und damit auch Anspieltipps sind ganz klar Track Numero 4-6. Song 4 hört auf den Namen "Eternal Memories" und ist ein fast 7minütiger Kracher, der nach einem sehr interessanten Aufbau, in der 5. Minute alles wegbläst, was sich den hier einsetzenden furiosen Soli der Schweizer in den Weg stellt. Je länger ich mir die Musik von Broken Fate auf die Ohren packe, desto mehr Elemente der frühen Metallica höre ich heraus. "Rising To The Dream" ist noch kein Meisterwerk, dennoch möchte ich Broken Fate den Daumen nach oben zeigen, reichlich Potential attestieren und hoffen, dass sie mit dem Nachfolger dieser EP,  die Messlatte um eine Stufe höher legen können, denn dann werden wir auch in Zukunft von Broken Fate noch einiges hören. Ich bin dabei, Jungs!

Dirk


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