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Nervosa "Victim of Yourself" 2014 - Review

Nervosa, drei Metal-Damen aus dem fernen Brasilien, wollen uns doch nicht etwa „nervös“ machen? Nun ja, bei jedem, der auf ganz nett aussehende Metalbräute abfährt, könnte das ein oder andere Hormon verrückt spielen. Aber okay, kommen wir zum wichtigsten Teil, nämlich der Musik. Geboten wird hier ganz klar 100 Prozent Thrash Metal. Ohne Rücksicht auf etwaige Verluste, geben die drei Südamerikanerinnen mächtig Vollgas. Sehr gut gefällt mir der "Gesang" von Bandgründerin Fernanda Lira, da dieser richtig schön thrashig & aggressiv rüberkommt.

Insgesamt zwölf Songs werden dem Hörer in die Gehörgänge geblasen, wobei ein paar Songs auf "Victims Of Yourself" herausstechen. Zum Ersten wäre da „Death“ zu nennen, der auch in Form eines schicken Videos via YouTube bestaunt werden kann. (siehe Link über dem Review) Zum Zweiten "Into Mosh Pit", der live bestimmt für ordentliches Gewühle im besagten Pit sorgen wird. Desweiteren wird auch „Deep Misery“ ein Grummeln in der Magengrube verursachen. Der Titeltrack „Victim of Yourself“ ist im Prinzip genau so ein Song, wie ich ihn hören möchte. Mit einem leichten Death Metal Einfluss und einer immer wiederkehrenden Melodie, wird jedem - der berühmte Knüppel aus dem Sack - auf seine ohnehin schon durchweichte Rübe gedroschen. Ein recht gutes Debüt der Brasilianerinnen Nervosa. Wenn in ihrer weiteren Entwicklung etwas mehr Abwechslung in die Songs einfließen würde, dann ist mit den Mädels weiterhin zu rechnen. Leider wird "Victim Of Yourself" hier und da etwas zu eintönig. In diesem Sinne „Thrash Till Death“.

 

Torsten

VÖ: 28.02. 2014 / Napalm Records


 

Bandfoto: Pri Secco



 

Postmortem "Bloodground Messiah" 2012

Moin Metalhead's
Im Rock Hard 9,5/10, im Legacy 15/15 Points - und ich kann hier auch nicht mehr hinter dem Berg halten - zu RECHT: Bei mir "1 druff mit Mappe"! Die Hauptstädter Postmortem haben es mit "Bloodground Messiah" geschafft, nach "Constant Hate" / 2008 & "Seeds of Devastation" / 2010 noch einmal die Schraube ein wenig höher zu drehen - Death/Thrash Metal a la Old School Art.

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