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With Full Force 2015 - 100 Fahrenheit - Review auf ein verdammt heißes Festival

Wer besagtes Wochenende mehrere Stunden unter freiem Himmel verbracht hat, der weiß in etwa, was sich auf dem Festival-Gelände des diesjährigen With Full Force abgespielt haben muss. Eine erbarmungslose Hitze ging auf die 22. Ausgabe des WFF hernieder. Der Flugplatz Roitzschjora glich einem kochendheißen Tiegel, der jedem einzelnen Metaller das Hirn aus dem Schädel brutzeln sollte. Grenzwertig! 100 Fahrenheit - mehr ging nicht!

Unabhängig von der Hitze hatten wir das Gefühl, dass 2015 ein paar Nasen weniger den Weg nach Roitzschjora gefunden hatten. Angesichts der Flut hochkarätiger Festivals, ist es vielleicht auch kein Wunder. Oder hat die Wettervorhersage dem einen oder anderen potentiellen WFF-Besucher die Angst auf die Stirn getrieben? Wie dem auch sei, es war in jedem Falle übersichtlicher als im letzten Jahr. Dass es am Line Up lag, können wir uns zwar vorstellen, doch mit Obituary, den Suicidal Angels, Fear Factory, Lamb Of God, Arch Enemy, Carcass, Belphegor, Mantar, Master und Kreator, stellten sich recht viele Bands der ansonsten dominierenden Hard- und Metal Core Front. Für Fetischisten der härteren Klangbretter sollte die Knüppelnacht wohl das pechschwarze Paradies auf dem mittlerweile eher bunten Full Force sein. Zerstörungskommandos a là Belphegor, Master und 1349 sollten auf diesem 5 Ständigen Festival innerhalb des WFF jedem Schwarzmetal-Jünger ordentlich einen Schlag vors Fressbrett geben. Wer das WFF die letzten 2 Jahrzehnte verfolgt hat, der weiß allerdings auch, dass gerade das WFF dafür bekannt ist, Line Up-technisch unkonventionelle Wege zu gehen.

Noch ein kurzer Gesamteindruck und dann ab ins Getümmel: Ein Blick auf das Gelände des WFF 2015 ließ uns sofort einen alten Bekannten vermissen. Wo war eigentlich der der standesgemäße Jägermeisterturm abgeblieben? Überragte er doch all die Jahre sämtliche Dursttempel auf der Abfüll-Meile des WFF!! Getreu dem Motto: Irgendetwas muss doch hoch sein, waren es in diesem Jahr offensichtlich die Bierpreise oder haben wir da etwas falsch wahrgenommen? Nun gut, die Preise für Spachtelmasse, die den hitzegeschundenen Leibern mit einer Hohlraumkonservierung auf die Beine  helfen sollte, schienen im Vergleich zum letzten Jahr konstant geblieben zu sein.

Merchandising hin, Line Up her - klar ist, dass der Merch-Bereich immer ein Spiegelbild des Line Ups ist und so waren auch hier verhältnismäßig wenig reinrassige Metal-Textilien auszumachen. Etwas lütt, wie unserer Späher meinten.  Alles andere als lütt war der Sound im Zelt. Hier haben die Jungs hinter den Reglern alles richtig gemacht und für unschlagbare Klangqualität gesorgt, was mit leichten Abstrichen auch für die Mainstage galt. Abstriche mussten wir auch bei unserem Aktionsradius machen, denn die Hitze wollte es wirklich wissen und so konnten wir lediglich für ein paar Konzerte unseren Prozessor auf Normalbetrieb runterkühlen. Here We Go:

Freitag, 3. Juli 2015

Gleich als zweite Band auf der MainStage - und somit in der brütenden Nachmittagshitze - drehten die Suicidal Angels das Thermostat im Handumdrehen nochmals um 10 Grad höher. Die griechische Krachkombo passt zwar nur bedingt ins gegenwärtige Full Force Zuschauer-Milieu, versammelte jedoch einige treue Thrashjünger vor der Bühne, die die Hitze durch ihre Haupthaarpirouetten in einen wahren Feuersturm verwandelten. Klassiker wie "Bleeding Holocaust", "Reborn in Violence" oder "Apokathilosis" bildeten dabei den nötigen Zündstoff und wurden von den Selbstmordengeln mit viel Engagement und Herzblut auf den Acker geschmettert! Ein schöner Einstand für die Griechen, der mit einer zünftigen Hopfenkaltschale gefeiert werden konnte. Hoffentlich kündigen sich die Suicidal Angels auch in den nächsten Jahren wieder einmal auf dem Full Force an, um dem abtrünnigem Core-Volk das umgedrehte Cappie von der Kopfhaut zu pusten.

Fear Factory: Trotz all des Sonnenscheins beim With Full Force 2015, gab es auch Schattenseiten. Eine dieser Schattenseiten sollte der Auftritt von Fear Factory werden. Der Sound war der Hammer und die Band wirkte super aufgelegt. Ein super Tourstart möchte man meinen, allerdings machte Burton C. Bell wirklich keine gute Figur und da lag auch der Hase im Pfeffer begraben. Wer Fear Factory mag und auch Konzerte von ihnen besucht hat, wird festgestellt haben, dass live seit Jahren der Gesang des einstigen Aushängeschilds der Angstfabrik ein Problem darstellt. Von diesen Kehlkopfeskapaden blieb auch das With Full Force nicht verschont. Die Growls klangen am Anfang noch sehr fett und auch der Cleangesang war gut, wenn auch etwas zittrig. Nach 3 Songs war allerdings Schluss damit. Was Burton da an den Tag legte, war einfach nur peinlich und reichte nicht einmal ansatzweise an die Leistung der Konserve heran. Verwirrte Blicke und enttäuschte Gesichter trafen sich im Publikum, als nur noch schiefes Geleier vom Allerfeinsten die Cleanparts versaute. Man munkelte, dass selbst Hunde in Löbnitz vor Qual aufjaullten. Einige ließen sich davon anscheinend nicht beirren und moshten und bangten fröhlich weiter. Vielleicht sollten Fear Factory mal über ihren Sänger nachdenken, denn dieses Problem gibt es schon seit etlichen Jahren. Fremdschämen pur und damit einer der schlechtesten Auftritte des Festivals. (Da wird Mr. C. Bell wohl eher über sich selbst nachdenken müssen, als einzig verbliebenes Urmitglied ohne Unterbrechung in der Timeline. Anm. Red.))

Mitten im Set von Carcass packte uns dann doch der Schalk an den Ohren und schliff uns an diesen zur Tentstage. Dort blödelten die Kassierer schon eifrig herum. Die Assi-Punks aus Wattenscheid versammelten alle Nudisten unter den Full Force Besuchern um sich und lieferten dazu einen herrlich schelmischen Soundtrack. Denjenigen, die Die Kassierer als primitiv und geschmacklos abstempeln, soll gesagt sein, dass diese Jungs es bei jedem Auftritt auf ihrem geliebten With Full Force schaffen, das Zelt partytechnisch zum Platzen zu bringen. Ob Wölfis obligatorischer Striptease oder der Evergreen "Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist", die Wattenscheider ließen den Umsatz in den benachbarten Bierwagen noch einmal ordentlicher ansteigen! Weiter so!

Parkway Drive konnten nun zum zweiten Mal die Headliner Rolle auf dem WFF einnehmen, diesmal jedoch gewollt. Haben sie 2013 noch den Platz für Motörhead eingenommen, gebührte ihnen dieses Jahr von Anfang an der Platz in der ersten Reihe! (Motörhead mussten 2013 aufgrund des Gesundheitszustandes von Lemmy ihren Auftritt absagen.) Von 0 auf 100 starteten die Australier ein Programm der Extraklasse. Metalcore hin oder her, was diese fünf sympathischen Männer auf der Bühne abzogen, imponierte allen und jeden. Ein guter Mix aus alten, neueren und sogar superneuen Songs vom kommenden Album "IRE" (erscheint am 25. September 2015) hauten jedem Zuschauer sämtliche Schuhe, Knie, Ellenbogen, Hände und Köpfe um die Ohren! Songs wie "Idols and Anchors", "Karma" und "Wild Eyes" haben die Metalcorehorde zum Schwitzen gebracht. Pure Eskalation! Konfettiregen und Feuerfontänen ließen die musikalische Glanzleistung stimmig wirken! Für mich nimmt diese Band für das WFF eine wirklich zu 100% verdiente Rolle als Headliner ein! (Hey, da haben wir doch tatsächlich auch einen Core Maniac in unseren Reihen? Anm. Red.)

Nach dem überzeugenden Headliner-Auftritt von Parkway Drive läutete der österreichische Black-Death-Express Belphegor die Knüppelnacht ein. Dabei wurde der Todesblei-Maschine ein Soundgewand übergeworfene, welches wohl auch dem letzten Zuschauer die Sonnencremereste von der Schwarte gefetzt haben dürfte. Ein modernder Mix aus neuem und bereits etabliertem Liedgut ließ nichts als verbrannte Erde zurück. Ob das makabre Bühnenbild oder Helmuts grausame Lyrikauswürfe, atmosphärischer und böser war keine Kapelle auf der diesjährigen Full Force Ausgabe.  

Samstag, 4. Juli 2015

More Than A Thousand! Da haben die Portugiesen aber ein Schmankerl rausgehauen, denn für alle Metalcore-Liebhaber dürfte diese Band kein ungeschriebenes Blatt sein. Pünktlich als Samstagsopener enterten die sympathischen Südlander die Bühne des Festzeltes und gaben Vollgas...aber so richtig! Der Mittagshitze zum Trotze feuerten die Fünf von More Than A Thousand einen Bretterknaller nach dem anderen heraus! So erhitze sich das Zelt schnell auf gefühlte 200 Grad Celsius. Klassiker wie "No Bad Blood", oder "It's Alive (How I Made A Monster) sorgten für die totale Eskalation vor der Bühne, es wurde gemosht, gepogt, gebangt, gegröhlt und getanzt! Diese Band macht einfach alles richtig und man ist immer wieder verwundert, dass sie nicht schon längst die größeren Bühnen der Welt besteigen! Überzeugender kann eine Band nicht sein, denn der Gesang tönte live genauso gut wie auf der Platte, gute Arbeit Vasco Ramos.

Kreator - Samstag, 4. Juli, für die Amerikaner der Unabhängigkeitstag, für Roitzschjora und das With Full Force Festival der Tag an dem "The KREATOR has returned". Während das Intro "Choir Of The Damned" anlief, stiegen links und rechts zwei maskierte Männer auf die Bühne und zündeten Bengalfackeln. Nachdem Intro und Fackeln erloschen waren, sollte die Bestie endlich ihr Werk verrichten. Los ging es mit "Enemy of God" und Konfettiregen! Für eine Band wie KREATOR sind die bunten Schnipsel zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber es passte irgendwie. Noch während die ersten Riffs durchs Panorama schredderten und Milles keifenes Organ unheilvoll erklang, wurde uns sehr schnell klar, die Jungs haben mit den besten Sound des Festivals abgegriffen, und dieser sollte noch bis zum Ende des Gigs unsere Ohren verwöhnte.

Unterstützt wurden KREATOR bei ihrem Auftritt von diversen Videowalls, die passende Motive oder bewegte Bilder lieferten. Die Bühnenshow bekommt eine 1 mit Sternchen! Es war immer noch schweineheiß, selbst die eiskalten Videos von Stalingrad - beim Song "Warcurse" -  lieferten keine Abkühlung. Dem Publikum war es schlichtweg egal und so zollte die Menge der Dampframme aus Altenessen mit Circlepits, Crowdsufern und Moshpits fetten Tribut. Zu "Civilization Collapse" stiegen erneut die Maskierten Männer auf die Bühne und zündeten abermals Bengalfackeln. "Pleasure to Kill", der letzte Song des grandiosen Gigs drückte aus den Boxen und markierte somit das Ende der 60 Minuten, in denen KREATOR bewiesen haben, dass sie es immer noch voll drauf haben und fette Shows abliefen können, ohne Aggression und Spielfreude einzubüßen. Bis zum nächsten Gig! "The KREATOR will return"

Nachdem Kreator dem Full Force Publikum nun bereits ordentlich eingeheizt hatten, sollten Heaven Shall Burn als Samstagsheadliner die jämmerlichen Reste der Mainstage auch noch einreißen. Die Lieblingsband der With Full Force Gemeinde konnte sich dementsprechend auch an einem äußerst guten Zulauf erfreuen. Heaven Shall Burn bilden nun mal den gemeinsamen Nenner zwischen Metalcore-Liebhabern und gestandenen Thrash-, Death- und-was-weiß-ich-noch-alles Metal-Fanatikern. Die Setlist der Thüringer glich dabei der Tracklist eines Best-Of Albums und hielt wohl für jeden Heaven Shall Burn Fan einen ordentlichen Nackenbrecher bereit. Das Full Force Publikum wäre zudem auch nicht das Full Force Publikum, wenn es nicht jeder musikalischen Abrissbirne der Jungs mit einem ordentlichen Moshpit gehuldigt hätte. Rundum lieferten Heaven Shall Burn wieder einmal eine erstklassige Show ab, die mit einem gigantischen Circel Pit um das gesamte Infield vor der Mainstage - wohl ähnlich wie die Show 2010 - in die Annalen des Festivals eingehen muss.

Sonntag, 5. Juli 2015

O-Töne: Im Hard- und Metalcore-Überangebot auf dem With Full Force 2015 sind dennoch einige Perlen auszumachen, denen Style und Tightness glattweg am Arsch vorbeigehen, weil sie sich auf messerscharfe Texte und knüppelharte Rockmusik konzentrieren. Die Rede ist in diesem Fall von Born From Pain. Die äußerst sympathischen Holländer um Vokalist Rob Franssen hatten das schwere Los, die spärlich angetretene Meute am heißesten Festivaltag auf Betriebstemperaturen zu bringen. Authentizität muss bei dieser Truppe nicht noch extra gelobt werden, denn diese ist für Born From Pain Ehrensache, was auch schnell vom Publikum anerkannt wurde. Unermüdlich wurden die With Full Force Legionen zum Tanzen animiert, wobei auch kurzerhand der Lichttechniker noch sein wohlverdientes Fett weg bekam und aufgefordert wurde, den beschissenen Nebel bei der verdammten Gluthitze in den Kanonen zu lassen. Ein großartiger Gig ohne viel Schnick und Schnack! Wer diese Jungs aus Heerlen noch nicht live zu Gesicht bekommen hat, sollte sich was schämen und dieses so schnell wie möglich nachholen.


 

Das von Born From Pain bestellte Feld sollte nun von Obituary noch einmal ordentlich beackert werden. Die Death Metal-Legende aus Florida feuerte ohne Kompromisse aus allen Rohren. Durchschnaufen zwischen den Songs? Fehlanzeige!!!! "Slowly We Rot", "Violence" oder "Visions In My Head" erschütterten auch die letzten verbrannten Grashalme auf dem Acker und zwiebelten gehörig in den Lauschern. Nicht nur dass der Sound und die Songauswahl unschlagbar waren und gnadenlos aus den Boxentürmen schepperten, Obituary hatten auch noch mächtig Spaß auf der Bühne. Jeder Song wurde von der Band selbst mächtig abgefeiert. Nach dem Gig reichte ein kurzes Abnicken untereinander, um festzuhalten: Dies war wohl das bisher geilste Konzert! 

Die hervorragende Performance der Florida Deather konnte an diesem Tag eigentlich nur noch von Lamb of God egalisiert werden. Da sich die Groove-Metal-Institution aus Richmond in deutschen Landen in letzter Zeit eher rar gemacht hat, war die Vorfreude auf den Full Force-Gig umso größer. Anscheinend waren wir nicht die Einzigen, die sich schon zwei Wochen vorher die Fingernägel abknabberten, denn es erwarteten überraschend viele Metal-Jünger den Rundumschlag des Ammi-Quintetts. Diese holten mit "Desolation" auch umgehend zum Knockout aus! Da zieht es einem doch die Schuhe samt Socken aus, wenn man sieht, mit wieviel Energie Randy Blythe die Musik dieser Ausnahmeband lebt. Selbstverständlich durften ältere Titel à la "Laid To Rest", "Black Label", "Ruin" und "Redneck" im Hitensemble der Gotteslämmer nicht fehlen und wurden frenetisch mit Circle-Pits honoriert. Ein großartiges Konzert, dessen Erinnerungen die Zeit bis zur kommenden Lamb of God sowie Children of Bodom Tournee wohl deutlich verkürzen sollten!

Positiv aufgefallen: In dieser erbarmungslosen Hitze haben sich alle so gut wie möglich unterstützt. Man half sich wo es ging, u.a. auch mit Wasser. Die Veranstalter gestatteten jedem Besucher eine 1L Flasche Wasser mit auf das Festivalgelände zu nehmen und auch vor Ort hatte man die Möglichkeit, diese Flasche kostenlos mit Trinkwasser aufzufüllen....DICKER DAUMEN NACH OBEN!!! Die hygienischen Verhältnisse waren ebenfalls sehr zufriedenstellend. Selbst die Absage, als das Unwetter näher kam, war sehr vernünftig - auch wenn die ein oder andere Band nicht auftreten konnte. (z.B In Flames - welch ein schmerzlicher Verlust für die Fans) Offensichtlich hatte man von den Ereignissen aus dem Jahr 2012 gelernt. (Damals schlug in einen Cocktailwagen derartig der Blitz ein, dass Festivalbesucher reanimiert werden mussten) Die Security hat 2015 allerbeste Arbeit geleistet und das WFF damit sicher nach Hause geschaukelt. In der Summe war das Festival vollkommen okay, nur das Line Up war in diesem Jahr nicht der Weisheit letzter Schluss, allerdings wird das jeder Besucher anders wahrnehmen bzw. wahrgenommen haben. Bis zum nächsten Jahr, aber bitte, 30 Grad Celsius reichen auch!

Theresa, Robby & Maik




 

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