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Cannibal Corpse - DevilDriver - Black Dahlia Murder 01.03.2013 Chemnitz Südbahnhof

Cannibal Corpse, Devil Driver, The Black Dahlia Murder und Winds of Plague gaben sich am 01.03.2013 im Chemnitzer Südbahnhof die Ehre und sollten mich nicht enttäuschen. Als ich kurz vor offiziellem Beginn des Konzertes in die Location schneite, war ich erst einmal überrascht, wie beängstigend karg die Veranstaltung bis zu diesem Zeitpunkt besucht war. Meine Verwunderung sollte sich bald in Rauch auflösen, denn die Hütte war voll, als es ans Eingemachte ging.

Nun gut, erst mal 'n Beruhigungspils und den Klängen vom Opener des Abends Winds of Plague lauschen, die schon einmal ordentlich Gas gaben und nach ein paar Songs auch dem Publikum erste ernsthafte Regungen abverlangten. Ein guter Einstieg in den Abend, auch wenn ich von der Band vorher noch nix gehört hatte.

Nach einer erfreulich kurzen Umbaupause, die zwischen den anderen Bands nicht nennenswert länger dauern sollte, erstürmten die Black Dahlia Murder - rund um Frontderwisch und Oberbrüllwürfel Trevor Strnad - die Bühne und schraubten das rechte Pedal ziemlich nah am Bodenblech fest. Der Lautstärkeregler ging auf Maximum, was völlig unnötig und dem Sound der Band auch nicht besonders zuträglich war. Aber egal, die mittlerweile sehr zahlreichen Besucher feierten die Band ordentlich ab und das erste Drittel der Halle begann ordentlich zu brodeln und zu toben, so wie sich das eben gehört.

Danach kam mein persönlicher Headliner des Abends - DevilDriver - auf die Bretter. Die Meute hing vom ersten Ton an den Lippen von Frontmann Dez Fafara, der eine so starke und charismatische Bühnenpräsenz besitzt, dass man seine Mitstreiter fast vergessen würde, wenn sie einem nicht immer wieder mal durchs „Bild“ gelaufen wären. Die Songauswahl war klasse und die Jungs hatten sichtlich Spaß inne Backen. Vor allem Fafara, der kaum länger als 3 Sekunden auf der Stelle stand und dem Publikum gewaltig einheizte und seine Späßchen mit den Anwesenden trieb. Eine ganz starke Vorstellung, welche die Kalifornier da abgeliefert haben, was durch die Besucher dieser Tanzveranstaltung auch gebührend honoriert wurde. Klasse!

Aber damit wars ja noch nicht genug, denn die Kannibalen hatten ja noch ein Wörtchen mit dem Publikum zu reden und das taten sie auch in ihrer, ihnen ganz eigenen und unnachahmlichen Art und Weise. Unfassbar, was da von der Bühne abgefeuert wurde. Das Todesblei floss in Strömen aus den Boxen und die Haarpropeller der Axtschwinger bliesen der lechzenden ersten Reihe ordentlich Frischluft entgegen. Die Kannibalen fielen über den Südbahnhof her und fraßen alles und jeden auf, der auch nur kurz daran gezweifelt hatte, wer hier die Chefs im Ring waren. Über die technischen Qualitäten der Band bedarf es keines Wortes, da sind die Jungs einfach über jeden Zweifel erhaben und somit hinterließen Sie nach Ihrem Auftritt auch keinen der Anwesenden, der nicht genau das bekommen hatte, was er erwarten durfte - die volle Packung Cannibal Corpse.

Ripper666

 

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