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Satyricon + Oslo Faenskap + Vredehammer Live Review SO36 Berlin 22.4.2015

Wir schreiben den 22. April 2015, ein langersehnter Termin im Kalender vieler Metalfans, denn Satyricon spielen mach langjähriger Abstinenz endlich wieder zum Tanze auf. Begleitet von zwei eher unbekannten Vorbands, zum einen Vredehammer und zum anderen Oslo Faenskap, ist die Vorfreude und Spannung auf das, was sich im SO36 in Berlin ereignen wird, förmlich im Konzertsaal zu spüren. Den Anfang machten Vredehammer, die aufgrund der frühen Spielzeit wohl eher vor einem spärlichen Publikum spielten.

Dann waren Oslo Faenskap an der Reihe. Fünf sehr merkwürdig frisierte Männer versuchten vergeblich mit ihrem Metalcore die Leute aus der Resvere zu locken, stattdessen trafen sich viele verwirrte Blicke mit denen anderer Zuschauer. Man fragte sich, wie solch eine Band, die ein völlig anderes Genre bedient, als Vorband von Satyricon gewählt werden konnte. Die jungen Männer waren stets bemüht das Publikum einzuheizen, doch der  Funke wollte nicht so recht überspringen. Eine Mischung aus wildem Gegrowle und Clean-Gesang waren manchmal einfach zu viel des Guten! Lars Daniel Vestli (Vokals) versuchte mit akrobatischen Übungen auf der Box die steif wirkende Perfomance aufzulockern und rief dem Publikum “Put your Metalhands in the air” zu, doch nur wenige konnten sich erbarmen seinem Aufruf Folge zu leisten. Auch als der Gitarrist der Band ins Publikum sprang, um in der Crowd seine Saiten zu spielen, war die Euphorie genauso groß wie beim morgendliche Aufstehen, wenn der Wecker 5:30 Uhr klingelt. So war man schon etwas erleichtert, als sie schließlich den letzten Song ankündigten.

Pünktlich 21:35 Uhr kamen nun endlich die Black Metaler um Satyr und Frost auf die Bühne. Das Publikum gab ab der ersten Minute Vollgas, genauso wie die Band. Als die ersten Songs ertönten, flogen zeitgleich Schweißtropfen umher. Das Sammeln großartiger Eindrücke war uns nun vergönnt, denn Satyricon spielten von Anfang an mit Enthusiasmus und waren nicht mehr zu bremsen. Allein Gitarrist Diogo „Yogy“ Bastos hat durch seine Leidenschaft und durch sein kontinuierliches Headbangen für Leuchten in den Augen der Anwesenden gesorgt. Seine Energie und das saubere Spielen der Gitarre beeindruckte uns doch sehr. Satyr hat es sich nicht nehmen lassen, einige doch sehr kritische Ansagen vom Stapel zu lassen. Zum einem gab er deutlich zu verstehen, dass hier “no hips” toleriert werden, denn es ginge schließlich um Black Metal. Auch die Kritik an der Band selbst, nahm er zum Anlass, um sich abermals zu positionieren. So zitierte er, dass Satyricon angeblich nur "Techno spielen würden", nur um uns im gleichen Atemzug "Filthgrinder" um die Ohren zu wummern. Ein Song vom 1999er Album "Rebel Extravaganza", der allen schnell klarmachte, was Satyricon von der Kritik halten! Nichts!!!

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