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Live Review Grand Magus, Audrey Horne, Zodiac & The Vintage Caravan

Diese Show zu toppen, schien für uns unmöglich. Grand Magus waren und sind aber von einem ganz anderen Schlage, daher wollten wir den Tag nicht vor dem Abend loben. Zu fortgeschrittener Stund kletterten Grand Magus - diesmal nach ausgiebiger Umbaupause - auf die Bühne des ehemaligen Kinos der US-Army. Die Schweden wirkten auf uns - im Vergeich zu Audrey Horne - sehr erhaben und anmutig. Mit dem Intro "Conan", trieben sie dem Mob vor der Stage ein dickes Grinsen in die Gesichter. Riffgewaltig und brachial schlugen die Nordmänner - mit 'nem druckvollen Sound ausgestattet - einen eisernen Keil in unser Bewusstsein. Auf der einen Seite stand die großartige Show der Norweger Audrey Horne, auf der anderen, ihr Killer-Riffing - gepaart mit fantastischen Grooves - und dem allgegenwärtigen Pathos der nordischen Mythologie. Die mächtige Stimme von Janne „JB“ Christoffersson, unterstrich das Szenario mit bemerkenswerter Überzeugungskraft. Besonders in den Ansagen von Janne hörte man, welch ein Organ der Mann am Mikrofon besitzt. Sehr, sehr beeindruckend! Spätestens zum Song "Iron Will" war uns klar, warum Johann Hegg auf einmal verschwunden war, stand er doch vorher noch mitten im Mob, um seine schwedischen Brüder- gemeinsam mit den Fans - lautstark zu unterstützen. Ein wenig froh wird Johan schon gewesen sein, denn mit seinem Gastauftritt erfreute er nicht nur den Pöbel vor der Bühne, vielmehr konnte er sich auch des Dauer-Photo-Shootings entziehen, welches ihm von den Fans auferlegt wurde. Geduldig und professionell ertrug er jede einzelne Anfrage. Sehr sympathisch, der Johan. 

Doch nun zurück auf die Bühne. Es ging unaufhaltsam in die letzte Runde. Erste Forderungen nach "Hammer Of The fuckin' North", machten nunmehr lautstark die Runde. Es kam wie es kommen musste, letzter Song - na? Richtig: Hammer Of The North! Band und Fans stimmten im Refrain den größten Chor an, den wir seit vielen Konzerten gehört haben. Emotionen pur und wieder einmal ging die gute alte Metal Music direkt unter die Haut. Im letzten Drittel des Gigs haben sich Grand Magus ganz dicht an den Auftritt von Audrey Horne herangespielt. Sagen wir mal so, Grand Magus sind die wesentlich kultigere Band und haben einen mehr als beachtlichen Gig hingelegt. Audrey Horne hingegen, waren in Berlin eine Nuance besser.

Dirk

Setlist Grand Magus Berlin C-Club 24.3.2014

 


Eine ausführliche Fotogalerie folgt in den nächsten Tagen!    

 

 

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