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Once Human - Debüt-Album „The Life I Remember" am 4. September via Ear Music

Diese News sind derartig umfangreich, dass wir sie locker und unverändert weiterreichen möchten. Nur eins noch: hört unbedingt mal ins Lyric Video rein! „Ihre Stimme zieht jeden Hörer sofort in ihren Bann: mal engelsgleich und sanft, mal voll emotionsgeladener Growls legt die Sängerin und Multiinstrumentalistin Lauren Hart eine erstaunliche Vielseitigkeit an den Tag."

"Sie gibt dem Sound von ONCE HUMAN seinen ganz besonderen, unvergleichlichen Charakter. Am 4. September erscheint mit „The Life I Remember“ ein Metal-Album, das die Szene gewaltig durchrütteln wird. Denn die Naturgewalt, mit der Lauren Harts Stimme auf die facettenreichen und bisweilen geradezu cineastischen Metal-Songs prallt, lässt niemanden unberührt. Erste Hörprobe daraus:



„Es gibt Situationen im Leben, die man kaum vorhersehen geschweige denn planen kann. Man bezeichnet so etwas als magische Momente, die spontane Entscheidungen erfordern und nicht selten das Leben nachhaltig verändern. Einen solchen Moment erlebte Logan Mader (Ex- Machine Head, Soulfly) im Frühjahr 2014, als ihm ein kleines Demo-Video der bis dato unbekannten Sängerin und Multi-Instrumentalistin Lauren Hart zugespielt wurde. Der kanadische Gitarrist, Komponist und Produzent wurde gebeten, mit der talentierten Musikerin an einem Album zu arbeiten. „Wir trafen uns und bemerkten eine verblüffende Übereinstimmung unserer künstlerischen Visionen“, erinnert sich Mader an den schicksalhaften ersten Ideenaustausch.“

„Zwölf Jahre ist es her, dass Mader letztmalig in eine Band involviert war. 1992 gehörte er zur Erstbesetzung der Metal-Formation Machine Head, nahm mit ihr die Alben Burn My Eyes (1994) und The More Things Change… (1997) auf und wechselte dann zu Soulfly, an deren 1998er Debütalbum er aktiv beteiligt war. Anschließend gründete er gemeinsam mit Whitfield Crane von Ugly Kid Joe die Formation Medication, konzentrierte sich ab 2003 jedoch ausschließlich auf seine Studioarbeit. Unter Maders Ägide entstanden unter anderem Alben von Five Finger Death Punch, Fear Factory oder DevilDriver. Mader: „Ich habe die Zeit bei Machine Head und Soulfly sehr genossen, wollte aber anschließend unbedingt als Produzent arbeiten. Mit Once Human schließt sich für mich jetzt der Kreis. Ich habe gemerkt, dass zwar 50% meiner Leidenschaft der Studioarbeit gehören, die anderen 50% jedoch dem richtigen Bandleben. Ich habe die Bühne vermisst, das Reisen, das Live-Spielen. Das alles wird es ab sofort wieder für mich geben.“ 


Once Human - Band 2015
Once Human - Band 2015

Lauren Hart ist selbst für Fachleute ein bis dato weitestgehend unbeschriebenes Blatt. Geboren in Amerika verbrachte sie ihr halbes Leben in Australien. Als 14Jährige startete sie mit der Gitarre, später brachte sie sich selbst Klavierspielen bei. „Ich stand früher vor allem auf Black Metal und liebte es zu screamen, auch wenn manche Leute behaupteten, dass ich für diese Art Musik zu unschuldig aussehe“, lacht sie. Als eines ihrer selbstinszenierten Videos in den social medias für Aufsehen sorgte, wurde sie von Monte Conner, Chef bei Nuclear Blast Entertainment, an Logan Mader vermittelt. Hart: „Ehrlich gesagt kannte ich Logan vorher nicht, aber wir verstanden uns auf Anhieb. Die Arbeit im Studio war für mich die aufregendste Erfahrung meines Lebens, bei der ich dank seiner Unterstützung völlig neue Fähigkeiten in mir entdeckte. Logan wollte, dass ich nicht nur screame, sondern auch richtig singe. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich das überhaupt kann, aber es hat hervorragend funktioniert.“ 

A new star is born? Gut möglich. Tatsache ist jedenfalls, dass Lauren Hart alles mitbringt, um in diesem rauen Genre nachhaltig für Furore zu sorgen. Man darf sich von ihrem attraktiven Äußeren und dem sympathischen Wesen nicht täuschen lassen, die Frau hat echten Metal im Blut. Ihre vielseitige Stimme variiert gekonnt zwischen martialischen Screams, grabestiefen Growls sowie melodischem Gesang und veredelt damit perfekt die unterschiedlichen Härtegrade der Songs. Ein Naturtalent, das auf The Life I Remember erstmals ihre ungewöhnliche Klasse unter Beweis stellen kann und in dieser Überzeugungskraft eine Ausnahmestellung in der zeitgemäßen Metal-Szene darstellt. Man muss Once Human und ihre kompromisslose Mischung aus brettharten Grooves, griffigen Riffs, eingängigen Hooks und symphonischen Elementen gehört haben – Eindimensionalität klingt anders. 

Neben Mader und Hart bestehen Once Human aus Bassist Damian Rainauld und Schlagzeuger Ralph Alexander. „Damian arbeitete bei mir im Studio als Toningenieur“, erzählt Mader. „Ich wusste, dass er ein guter Bassist ist, allerdings war mir nicht bewusst, wie phänomenal er tatsächlich spielt. Ralph wiederum kannte ich aus der Studioszene von Los Angeles, in der er als Produzent tätig ist und beispielsweise die Drums-Aufnahmen für meine Videospiel-Instrumentalnummer gemacht hat. Beide, Ralph und Damian, sind fantastische Instrumentalisten und die perfekte Ergänzung für Once Human.“ 

Man spürt den Stolz und das Selbstbewusstsein derjenigen, die an The Life I Remember beteiligt sind. Für Lauren Hart ist die Scheibe ein Spiegelbild der engen Kooperation in dieser Band. „Dies ist die Musik, die wir tief in uns fühlen“, sagt sie, „sehr organisch, sehr dynamisch und authentisch, mit einer ganz eigenen Identität.“ Und Logan Mader fügt hinzu: „Es ist purer Metal. Nichts ist am Reißbrett entstanden, nichts an irgendwelchen Trends ausgerichtet oder unter kommerziellen Kriterien produziert.“ 

Apropos: Da bei Once Human versierte Studiocracks wie Mader, Rainauld und Alexander gemeinsam an der Scheibe gearbeitet haben, konnte der Sound nur brillant werden. „So authentisch und pur wie das Songmaterial ist auch die Produktion. Es sind echte Instrumente, gespielt von lebendigen Menschen, ohne übertriebene Studiotricks. Das Schlagzeug kommt vollständig ohne Samples aus, was für heutige Studioproduktionen eher ungewöhnlich ist. Samples werden häufig verwendet, um den Klang des Schlagzeugs zu verbessern. Aber an Ralphs Drumming gab es nichts zu verbessern. Machine Head haben auch nie Drums-Samples verwendet. Wenn etwas perfekt aufgenommen ist, sollte man es nicht verfremden.“


Quelle und Bild:  Rosenheim Rocks



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