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PROTOTOMB - EP Meta*Elle - Album Review

An "Meta*Elle" nagt nun schon 2 Monate der Zahn der Zeit. Grund genug, sich den mageren drei Songs voll uns ganz hinzugeben. Das letzte vertonte Lebenszeichen von Bandkopf Flo, stammt in der Tat aus dem Jahre 2014. Damals firmierte man noch unter dem Namen The Trollenberg Terror.

Wenn ich ehrlich bin - und ich bin ehrlich, hätte ich anno 2018 etwas mehr Quantität erwartet, denn auch Track Numero 1, stammt aus der Vergangenheit. "We've come to Relapse" bekam ein neues Gewand übergestülpt, natürlich ein interessantes, nicht anders will ich es hören, doch 2-3 neue Songs mehr hätten es sein dürfen.

How sounds PROTOTOMB? Die Band schmeißt alles in einen Topf, was auf 4-6 Saiten Krach machen kann. Death, Punk, Schlamm, und melodiöses Psycho-Gewühle - immer rein, durchgerührt, runter gegurgelt und gewohnt kratzig aus dem Waffeleisen gespien. Underground! Janns wichtig, wa - wir hammet hier mit Untergrund zu tun, Freunde der schreibenden Zunft. Daher last mal schön Eure verbale Prosa-Flack im Schrank und erfreut euch (euch bewusst kleen jeschrieben, liebe Onlinedichter) der tonnenschweren Klänge, die PROTOTOMB, vom Wahnsinn gepackt, mit der EP "Meta*Elle" in den Orbit drücken. Packt ordentlich oben drauf, Jungs! 12 Songs können doch nicht so schwer sein, oder? Wie dem auch sei, "We‘ve Come To Relapse", "Tyranno" & "Swept Back And The Dirty Bastard" gehen gut ins Blut, wenn man bereit ist die Underground-Nadel anzusetzen. 

Dirk


Leon Hill, Jø Hartmann, Florian Fröhlich - Fotos: Fabian Zimmermann 2018

 VÖ: 6. Juli 2018 Label: Independent


Quelle & Bild: Prototomb



THE VINTAGE CARAVAN "Voyage" 2014

Die ersten kleinen Appetithappen der vergangenen Wochen ließen es bereits vermuten. The Vintage Caravan haben mit "Voyage" nicht nur ihr Debüt auf Nuclear Blast Records abgeliefert, nein - dieses Album zündet sofort, macht von der ersten bis zur letzten Minute Spaß, bietet Überraschungen und reiht sich nahtlos in die Liste an hervorragenden Seventy Rock-Veröffentlichungen aus dem Jahre 2013 ein. Es ist schon erstaunlich, denn die 3 Jungspunde aus Island haben selbige Langrille bereits 2012 auf ihrer Insel veröffentlicht, jedoch hat es die Rockwelt trotz Social-Media wohl nicht mitbekommen. In diesem Fall kann man nur sagen, gut, dass die Donzdorfer Metal-Schmiede die Jungs nach Zentral-Europa gewuchtet hat, nur so ist die Musik einer breiteren Masse zugänglich geworden.

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