1. Releases

  2. Interviews

  3. Live-Dates

  4. Verlosung

  5. Shirt-Talks

  6. wir hören



Amorphis & Niclas Etelävuori - gehen in Zukunft getrennte Wege

Amprphis haben in den letzten Jahren gleich eine ganze Serie guter Alben hingelegt, womit sie sich aus ihrer eigenen Sackgasse befreiten, an ihre alten Erfolge anknüpfen konnten und sogar noch ein Schippe drauflegten. Erfolg hat viele Gesichter und in den meisten Fällen lächeln diese nicht immer sehr freundlich.

Heute Abend verkündete die Band über ihr Label, dass sich sich von ihrem langjährigen Bassisten trennen wird und kommentierte die Vorgänge wie folgt:

“Liebe Fans, gerade erst sind wir von unserer achtwöchigen Nord Amerika-Tour zurückgekehrt, die in vielerlei Hinsicht ein großer Erfolg war. Wir möchten allen danken, die zu unseren Shows und den Meet & Greets gekommen sind um uns zu sagen, wie sehr wir in den letzten 8 Jahren gefehlt haben. Die nächste Tour wird garantiert früher kommen! Zurzeit passiert sehr viel rund um AMORPHIS, doch die wohl traurigste Sache davon ist, dass unser Bruder Niclas Etelävuori sich dazu entschieden hat, AMORPHIS zu verlassen. Seine Entscheidung hat nichts mit der Band zu tun, zwischen uns gibt es keine Probleme oder Feindseligkeiten, deshalb ist es wichtig, dass ihr sein Statement und seine Gedanken hierzu ebenfalls lest (siehe unten)! Es ist wirklich sehr schwer zu beschreiben, wie wir uns alle momentan fühlen, vor allem weil wir schon seit so vielen Jahren eine gemeinsame Familie sind. Unsere Fans müssen verstehen, dass AMORPHIS schon immer eine demokratische Band war und dass deshalb nicht jede Entscheidung immer jedem Bandmitglied gefällt. Manchmal kann es eben vorkommen, dass gewisse Personen nicht miteinander klarkommen. Doch alle Entscheidungen, die wir treffen, sollen AMORPHIS stets voranbringen und richten sich nach dem, was am besten für die Band ist. Deshalb werden wir mit unserem jetzigen Management weiter machen, denn wir vertrauen ihm. Doch auch in diesen Umständen muss natürlich alles weitergehen, weshalb unser alter Freund und Original AMORPHIS-Bassist Olli-Pekka (Oppu) Laine die kommenden Shows und Festivals mit uns spielen wird! Es ist lange her, dass wir mit ihm gemeinsam gespielt haben, aber das wird sicher für nostalgische Stimmung sorgen und eine Menge Spaß machen! Dieses Jahr wird weiterhin so aufgeregt laufen wie es die ersten Monate sind: In ein paar Wochen werden wir in Russland spielen, dann bei Radio Rock (FIN), bevor die Festivalsaison startet! Die „Under The Red Cloud“-Tour wird im September enden, direkt im Anschluss werden wir anfangen, an unserem neuen Album zu arbeiten. Wir werden Euch weiterhin diesbezüglich informieren, also bleibt dran! Vor allem aber möchten wir Niclas nur das Beste für die Zukunft wünschen – er wird für immer ein enger Freund und Bruder für uns bleiben. Shine on!“ 

TomiJ, Esa, TomiK, Santeri, Jan 


Niclas Etelävuori - trennt sich von Amorphis
Niclas Etelävuori - trennt sich von Amorphis

Niclas Etelävuori erklärt die Situation folgendermaßen: "Hallo alle miteinander, es macht mich wirklich unglaublich traurig Euch mitteilen zu müssen, dass ich nach nunmehr 17 Jahren als Bassist von AMORPHIS entschieden habe, die Band zu verlassen. Das ist die wahrscheinlich härteste Entscheidung, die ich in meinem Leben je getroffen habe. Ich liebe die Musik und meine Bandkollegen noch immer und die Gruppe wird auch weiterhin meine Familie sein. Ich wünsche ihnen nur das Beste für die Zukunft. Es gibt absolut keine Spannungen zwischen uns! Der Grund für meinen Ausstieg hängt zu 100% mit unserem Management zusammen. Das klingt für die meisten von Euch wahrscheinlich verrückt, aber es ist, wie es ist (das Musikbusiness kann nun mal manchmal sehr kompliziert sein). Über die Arbeit unseres Managers habe ich in den letzten Jahren nur Lügen und Bullshit gehört und davon hatte ich die Schnauze voll. Ich kann so weder leben noch arbeiten, also werde ich die Band leider verlassen müssen. Meiner Meinung nach arbeitet der Manager nur zu seinem eigenen Vorteil und folgt nur seinen eigenen Interessen, anstatt denen der Band, und so sollte es nicht sein. Umso weniger kann ich es nachvollziehen, dass die „Mehrheit“ der Band weiterhin diesen Weg gehen möchte und deshalb muss ich mich leider nach einem anderen umschauen. Wir folgen alle den Dingen, an die wir fest glauben und ich glaube leider nicht mehr an unseren Manager und misstraue ihm. Sollte sich die Band jedoch anders entscheiden, halte ich weiterhin eine Tür offen. Ich denke, das Wichtigste im Leben ist, sich selbst immer treu zu bleiben und das versuche ich auch. Man lebt nur einmal und das Leben ist nun mal zu kurz für Bullshit. Ich könnte vermutlich ein ganzes Buch darüber schreiben, aber werde mir das lieber für später aufheben – ich bin müde und muss mich nach einem neuen Job umsehen. Ich möchte allen Personen und Fans danken, die ich in meiner Zeit bei AMORPHIS treffen und mit denen ich überall auf der Welt zusammenarbeiten durfte. Ich hoffe, wir werden uns eines Tages an einem sonnigen Tag wiedersehen!"

Beste Grüße, Niclas


Quelle & Bild: NB Records / metalalks.de



 

Letztes Review

Motörhead - Under Cöver - Album Review

Es gibt immer einen Grund Motörhead zu hören, daher gibt es auch immer einen Grund Alben der Legende zu veröffentlichen - und wenn es sich -  wie auch bei Under Cöver - lediglich um eine Ansammlung bereits bekannter Songs handelt.

Weiterlesen ...

Pantaleon - Virus - Album Review

Pantaleon, die aus der Rheinmetropole Köln stammenden Progressive-Metaller, haben vor rund 2 Wochen endlich ihr Debütalbum "Virus" veröffentlicht. Nach der Geburt des 5-Track-Demos im Jahre 2009, folgte anno 2011 noch 'ne EP, die auf den Namen "Inner Impact" hörte.

Weiterlesen ...

RESIST THE OCEAN - Heart Of The Oak - Album Review

Die 2012 gegründeten Nürnberger RESIST THE OCEAN haben dieser Tage ihr Debütalbum veröffentlicht. Grund genug, sich das Werk der fünfköpfigen Rasselbande auf die Radartüten zu legen. Offiziell ließ sich das Quintett in die Schublade von Metal Core & Co stecken, zumindest prangt diese Bezeichnung auch auf ihrem bandeigenen Sozialmedia-Auftritt.

Weiterlesen ...

The Legendary - Let's Get A Little High - Album Review

Das Album "Let's Get A Little High" muss man sich beileibe nicht erarbeiten. "Let's Get A Little High" geht ins Blut wie mit Sauerstoff angereicherter Traubenzucker. Zwischen Mainstream-Hooks, ZZ-Top-Feeling & abgelagertem Stoner-Schlamm, drücken dem Zuhörer wieder und wieder dicke Grooves in die morsche Hüfte.

Weiterlesen ...

Traumer - The Great Metal Storm - Album Review - ReRelease

Am 30. Juni 2017 legen die Brasilianer von Traumer noch einmal ihr 2014er Werk "The Great Metal Storm" auf den Altar des Melodic Metals. Erst am 11. November 2017 veröffentlichten die Südamerikaner ihren aktuellen Longplayer "AVALON".

Weiterlesen ...