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Anti-Mortem "New Southern" 2014

Die Retter des Southern Hard Rock? Was auch immer die Jungs retten wollen, es ist mir egal, denn die Musik geht verdammt schnell in die metallische Blutbahn. Der Sound driftet zielstrebig Richtung Metal und nur der unterschwellige Groove erinnert noch ein wenig an Hard Rock. Die Band gründete sich bereits im Jahre 2008. Vorgänger-Alben sind mir gänzlich unbekannt, da es keine gibt. Nach ein paar Demos war man fast im Hause Roadrunner untergekommen. Durch Umstrukturierungen des Labels patzte der Deal und auch die folgenden Verhandlungen mit Century Media zeigten sich erfolglos.

2013 sind Anti-Mortem in die große Nuclear Blast Familie aufgenommen worden. Das Debüt-Album liegt nun vor und kann sich in der Tat sehen lassen. Wer schon mal ein Ohr genommen hat - z.B. "Words Of Wisdom" via YouTube" - der wird mir sicherlich Recht geben, dass Anti-Mortem mit altbekannten Elementen kokettieren. Gleich der Opener erinnert mich stark an eine Mischung aus Pantera und Testaments Chuck Billy auf einem Hard Rock Fundament. Diese Mischung zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album. Das Gute daran ist, es klingt nicht stumpf kopiert! Ganz im Gegenteil, eingängig und frisch weiß fast jeder Track auf dem Album zu gefallen. Wenn man ehrlich ist, dann ist es wirklich nicht zu fassen, wie geil dieses Album ist. Dickes Riffing, großartige Soli und ein ganzer Sack voller Hammer-Harmonien, sind das Grundgerüst für "New Southern". Noch ein bisschen Metallica und andere Zutaten und fertig ist das Anti-Mortem-Gebräu! Schwerste Empfehlung!

 

Dirk



 

 

Chapel Of Disease "The Mysterious Ways Of Repetitive Art" - Review

Chapel Of Disease haben mit "The Mysterious Ways Of Repetitive Art" ihr zweites Langeisen zum Death Metal Altar geführt, der am 16. Januar 2015 die finstere Seele des Albums der Öffentlichkeit preisgeben wird. Mit reichlich Vorschusslorbeeren bedacht und einer überdimensional detaillierten Präsentation der einzelnen Illustrationen des Booklets, ging dieses Oldschool Death Metal-Werk schon vor seiner Veröffentlichung einen Packt mit dem Teufel ein.

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