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Suicide Silence "The Black Crown" 2011

Es ist ca. ein Jahr her, als ich auf dem „With Full Force Festival 2012“ war. Ich stand mit einigen Metalern an einer der zahlreichen Bierstuben. Wir redeten über die Bands, die uns den heutigen Abend versüßen würden. Alle waren sich einig und meinten, dass man sich unbedingt Suicide Silence anschauen sollte. Gesagt getan! So stand ich nur wenige Stunden später im Pit dieser grandiosen Deathcore Band.

Die kompromisslosen Riffs und der unglaubliche wütende Gesang fraßen sich in meine Hirnzellen und ließen mich im Circle Pit wie ein Geistesgestörter wild umherlaufen. So kam es, dass ich mich nach dem Festival etwas näher mit Suicide Silence beschäftigte. Ich durchforstete diverse Internetmusikplattformen, wurde schnell fündig und erwarb ihr jüngstes Werk „The Black Crown“. Als der elendig lang anhaltende Download (merke: schnelleren Anbieter zulegen!) endete, war ich aufgeregt wie ein Kind am 24. Tag des Dezembermonats. Play...und ich sollte keinesfalls enttäuscht werden. Track one, "Slaves To Substance“ begann kompromisslos und  mit einer derartig brachialen Gewalt, dass sich sofort eine Gänsehaut bei mir bildete. Alsbald hatte ich dieses unbeschreibliche Gefühl in mir, jenes mich schon bei ihrem Liveauftritt überrollte. Beim Hören der übrigen "Lieder" war ich erstaunt, wie unglaublich abwechslungsreich sich die Songs anhörten. Die permanenten Tempi- und Melodiewechsel auf "The Black Crown", lassen jedes einzelne "Lied" zu einem  Ohrenschmaus werden. Jeder weitere Konsum des Albums entlockt dem Longplayer neue Details, einfach nur toll. Nicht eine einzige Sekunde bleibt mir beim Hören dieser Lieder der Fuß stillstehen. Die größten Highlights des Werkes sind meiner Meinung nach: „You Only Live Once“, „Fuck Everything“ und „Smashed“. Was mich auch erstaunte, war das Mitwirken einiger Berühmtheiten, die das Album gesanglich abrundeten. So ist auf dem Track „Witness the Addiction“, Jonathan Davis von Korn zu hören.

"Nach dem Genuss des grandiosen Musikwerkes entschloss ich mich, diese Band so schnell wie möglich wieder Live zu sehen, allerdings sollte es nie dazu  kommen, da  der Sänger Mitchell Lucker aufgrund eines tragischen Motorradunfalls im November 2012 verstarb. Er hinterließ nicht nur seine Frau und eine Tochter, sondern auch mit Suicide Silence  einen Meilenstein in Sachen Deathcore. R.I.P, Mitchell Adam Lucker !

In dem Sinne, Rock on! 

Clemens

Hämatom - Wir Sind Gott - Review

Wer diese Art von Musik macht, muss etwas zu sagen haben. Damit meine ich bestimmt nicht, dass der oder diejenigen aufgrund ihres Jobs Chef-Positionen innehaben, vielmehr sollte die vorgetragene Prosa einen gewissen Inhalt transportieren.

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