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Terrorway - Blackwaters - 2013 - Review

Manchmal ist es einfach wunderbar, wenn man völlig ohne Vorahnung und ohne jeden Zwang eine Veröffentlichung - wie diese hier -  auf den Desktop bekommt, um selbige auf dem Schreibtisch filetieren zu dürfen. Bei der Masse an aktuellen Outputs geht einem so manche Band auch schon mal unter, denn Terrorway waren mir bis dato nicht bekannt. Die Italiener haben sich der geschmackvolleren Gangart des Extreme Modern Metal verschrieben, jedoch ist dieser Teilbereich in meiner Sammlung nicht so stark ausgeprägt und daher kann bzw. darf ich mich völlig auf mein Gefühl verlassen. Nach ein bis zwei Durchläufen senden die Ohren an das Gehirn Abwechslung, Härte, fette Riffs, fiesen Gesang und unpopuläres Textgut. Was will man mehr? Das ein oder andere Solo? Ist dabei! 

Die italienischen Terrormeister schlagen eine hervorragende Brücke  aus klassischen Elementen sowie dem Material, was man heute wohl als Modern Metal bezeichnet. Besonders fällt mir das permanente Monsterriffing auf, welches von Terrorway gekonnt mit den soeben genannten klassischen Elementen des Extreme Metals gepaart wird. Im Endeffekt zählt genau der Augenblick, in dem die Musik Kontakt mit deiner schwarzen Seele aufnimmt, um so gleich das heavynative Nervensystem zu berühren. Genau das ist hier der Fall und deswegen muss ich die Ampel ohne Umschweife auf grün stellen. Ich erspare euch Details, damit bleibt mehr Zeit für den Konsum dieses Hassbatzens aus dem Hause Terrorway. Ihr könnt schon einmal darüber nachdenken, wo ihr die Luftgitarre und den imaginären Hammer geparkt habt. Beide Gerätschaften werdet ihr unweigerlich benötigen, um beim Hören von "Blackwaters" euren spastischen Bewegungen vor der heimischen Musikanlage noch mehr Ausdruck zu verleihen. "Blackwaters" sei Euch ans kalte Herz gelegt.

Dirk

VÖ: 30.09. 2013 via Bakerteam Records

Bandfoto und Cover: Bakerteam Records



 

Kadavar - "Abra Kadavar" 2013 Review

Moin Metalheads,

...neulich in der Mittagspause spielte mir unser Dirk einen Song von dieser Scheibe vor, danach setzte er noch einen drauf und schob auch noch den Videoclip "Come Back Life" hinterher. Irgendwie ließ mich das nicht mehr los, ich also in den Plattenladen meines Vertrauens und die Musike geholt. Bei Abra Kadavar (die zweite Langrille der Berliner) wurden sämtliche Richtungen in ein Glas gegossen und gut durchgerührt, es entstand ein Cocktail aus  Hard- und Psychedelic Rock eine Brise Doom - und teilweise ist auch ein Quäntchen Stoner Rock dabei.

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