1. Releases

  2. Interviews

  3. Live-Dates

  4. Verlosung

  5. Shirt-Talks

  6. wir hören



Amorphis "Tales From The Thousand Lakes" 1994

Wir schrieben das Jahr 1994. Amorphis ist mir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst zu Ohren gekommen, obwohl wir versuchten der härteren Fraktion des Metals besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Egal, mit „Tales From The Thousand Lakes“ erreichte uns die Musik von Amorphis doch noch rechtzeitig. Und wie sie uns erreichte. Das Album schlug ein, wie eine Bombe. Diese Art des Death Metals gefiel uns extrem gut.

Wahrscheinlich lag es an der 2. Stimme und den unterschwelligen Melodien. Die CD klebte förmlich in meinem Player fest. Immer und immer wieder frästen sich die Songs in meine Gehörgänge. Irgendwann besaß ich drei verschiede Ausgaben von „Tales From The Thousand Lakes“. Ein Silberling für die Dauerrotation, eine Picture-LP als Wandschmuck und ein Digi-Pack zur Aufwertung meiner Sammlung. Für damalige Produktionsverhältnisse war das schon ein echt fetter Sound. Die Songs hatten (haben) einen hohen Wiedererkennungswert, die Gitarren waren bzw. klangen tonnenschwer und die Stimme growlte so abgrundtief aus der Hölle, dass man diesen Output von Amorphis einfach nur lieben musste. Zum Thema Hölle fällt mir gleich noch etwas ein, der vom Keyboarder u.a. verwendete Synthesizer M1 der Firma Korg, wurde vermutlich vom Deibel persönlich im Süden des Himmels entwickelt und zusammengesetzt. Ich liebe die Sounds des M1. Jeder Song klingt automatisch diabolisch. Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen: Dieses Album ist und bleibt, trotz der vielen fantastischen, späteren Alben von Amorphis, mein absolutes Lieblingsalbum der Finnen.


Schon das Review gelesen?

Death Above - The Attack Of The Soul Eaters - Review

Als dieses rumpelige Sahnestück oldschooliger Zerstörungswut eingeklöppelt wurde, steckte metaltalks.de gerade noch in der Planungsphase. Dass uns dieses wahnwitzige Vorhaben einmal nach Chile oder wie in diesem Fall nach Teneriffa führen würde, konnte damals wirklich noch keiner ahnen.

Weiterlesen ...

 

Majesty "Banners High" 2013 - Review

Majesty "Banners High" - 2013 VÖ: 20. Dezember 2013 - NoiseArt Records


Holy Father! Majesty, die teutonischen True-Metaller, reißen ein neues Banner in Form der 2. Neuveröffentlichung 2013 in die Höhe. Das Cover-Artwork erinnert mich sehr stark an Manowar. Wird das nunmehr 7. Studio-Album der Deutschen abermals Kurs auf die Hoheitsgewässer von MANOWAR nehmen? Nun ja, ganz so einfach ist es dann doch nicht. In jedem Falle standen die ehemaligen „Kings of Metal“ für die stilistische Ausrichtung von Majesty Pate. Jep, und genau da ist jetzt mein Einsatz. Wenn die alten Herren keine vernünftige Musik mehr zu Stande bekommen, warum sollte es dann nicht eine Band geben, die den wahren Metaller mit (Ohr)aler Nahrung versorgt?

Weiterlesen ...