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Amorphis "Tales From The Thousand Lakes" 1994

Wir schrieben das Jahr 1994. Amorphis ist mir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst zu Ohren gekommen, obwohl wir versuchten der härteren Fraktion des Metals besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Egal, mit „Tales From The Thousand Lakes“ erreichte uns die Musik von Amorphis doch noch rechtzeitig. Und wie sie uns erreichte. Das Album schlug ein, wie eine Bombe. Diese Art des Death Metals gefiel uns extrem gut.

Wahrscheinlich lag es an der 2. Stimme und den unterschwelligen Melodien. Die CD klebte förmlich in meinem Player fest. Immer und immer wieder frästen sich die Songs in meine Gehörgänge. Irgendwann besaß ich drei verschiede Ausgaben von „Tales From The Thousand Lakes“. Ein Silberling für die Dauerrotation, eine Picture-LP als Wandschmuck und ein Digi-Pack zur Aufwertung meiner Sammlung. Für damalige Produktionsverhältnisse war das schon ein echt fetter Sound. Die Songs hatten (haben) einen hohen Wiedererkennungswert, die Gitarren waren bzw. klangen tonnenschwer und die Stimme growlte so abgrundtief aus der Hölle, dass man diesen Output von Amorphis einfach nur lieben musste. Zum Thema Hölle fällt mir gleich noch etwas ein, der vom Keyboarder u.a. verwendete Synthesizer M1 der Firma Korg, wurde vermutlich vom Deibel persönlich im Süden des Himmels entwickelt und zusammengesetzt. Ich liebe die Sounds des M1. Jeder Song klingt automatisch diabolisch. Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen: Dieses Album ist und bleibt, trotz der vielen fantastischen, späteren Alben von Amorphis, mein absolutes Lieblingsalbum der Finnen.


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Ordo Inferus "Invictus Et Aeternus" 2014 - Review

Ich glaube es nicht! Bevor ich diese Scheibe weiter über Kopfhörer laufen lasse, muss ich erst einmal meine betagten AKG Studio-Kopfhörer ausbuddeln, damit mir die fette Produktion nicht die Lauscher wegbrutzelt. Ah jetzt..., neutral abgestimmt geht's schon viel besser. Was über normale Lautsprecher absolut satt klingt, kann unter künstlich aufgepeppten Hirnklemmen zur Folter werden. Beste Vorlage für Punkt 1 - die Produktion ist amtlich und lässt absolut keine Wünsche offen.

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AIRBORN "Dark Future Rising" 2014

Immer - aber auch wirklich immer - wenn man es am allerwenigstens erwartet, flattert eine Veröffentlichung ins Haus, bei der man anfänglich sehr interessiert die Ohren spitzt, aber dem ersten Durchlauf mit einer riesigen Portion Skepsis entgegentritt. Und was müssen meine Ohren dann hören? Korrekt, völlig genialen Power Metal. Asche auf mein Haupt, denn obwohl es AIRBORN bereits seit 1995 gibt, waren sie mir bis dato nicht geläufig. Wiedereinmal kann ich mich also ganz unbedarft und ohne Vorbelastung einer Rezension widmen. Wenn Du nicht weißt, wie der Ex-Sänger seine Stimme in Szene gesetzt hat, wie ältere Songs klingen, wie die Produktionen daherkamen usw., dann kannst du auch nicht vergleichen.

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