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Gonoreas - Destructive Ways - Review

Und noch ein Scheibchen aus dem Hause Sonic Revolution. "Destructive Ways" erschien vor 3 Tagen und wurde von den Schweizern Gonoreas in den Orbit geschossen. Ein lieblichen Intro zelebriert die die Ruhe vor dem Sturm.

Mit der Frage "Are you the master of your own disires?" werden wir in bester Oldschool-Hochfrequenz-Vokal-Akrobatik begrüßt und für die kommenden rund 40 Minuten gefügig gemacht. "Rebellion Against The Obsessor" (Track 2) geht durch Mark und Bein und schlägt ganz klar in die 80er Kerbe, wobei die Produktion modern und zeitgemäß ist. Starker Einstieg, wollen schauen, ob das so bleibt. Schließlich hat der europäische Szene-Stier ausgeschlafen und versucht gerade in letzter Zeit alle niederzutrampeln, die es wagen, ihren 80er-Schädel aus dem blutigen Sand der Arena des Erfolgs zu recken.

Extravaganz ist gefragt, Eingängigkeit und vielleicht eine Produktion, die nicht wie unzählige 80er-Anbiederungs-Soundgewänder daher kommt. Gonoreas haben das erkannt und bescherten ihrem jüngsten Baby brachialen Sound. Diese Mischung aus klassischen Metal-Kompositionen und modernen Klängen erinnert mich an die Aufbruchsphase Mitte der 90er Jahre, als Iced Earth sich mit ihren Alben breitbeinig vor die gesamte Death Metal Welt stellten. Enola Gay? Kennt ihr noch die Power Metal Band, die in der letzten Hälfte der neunziger Jahre einigen Staub aufwirbelte? Gerade der Gesang (Grundlage - F.O.T.H. -1995) des aus Brasilien stammenden Sängers Leandro Pacheco, erinnert mich mitunter an die genialem deutschen Power Metaller, die leider 1999 ihr letztes Album veröffentlichten. Typische US-Metal Anleihen sind ebenfalls herauszuhören.

Das Gitarrenspiel ist amtlich, während die Solo-Arbeit richtig am Strang reißt. Fantastisch! Gonoreas groovschreddern  sich äußerst gekonnt durch ihre "Destructive Ways", wobei man offen und ehrlich zugeben muss, dass "Destructive Ways" über die gesamte Dauer des Rundlings den ein oder anderen Glockenschlag mehr hätte vertragen können. Ein paar eingängige Harmonien & Hooks obendrauf und die Messe wäre gelesen. Power Metal verzeiht ausgerechnet im Bereich der Harmonien und Melodien nicht einen einzigen Wackler. Hätten Gonoreas hier noch eine Kelle draufgehauen, wäre "Destructive Ways" wohl noch eine Etage höher geklettert. So muss man den Schweizern auf alle Fälle ein Gut attestieren. Die Jungs haben unglaubliches Potential und ich bin mir verdammt sicher, das nächste Album geht durch die Decke. Anspieltipps: "Rebellion Against The Obsessor", "Viking" und "Wizards"

Dirk

7,5/10 Talkern 


VÖ: 6.11.2015 - Label: Sonic Revolution




Sepultura "Arise" (1991)

Tja, eigentlich braucht und kann man zu diesem Album nicht mehr allzu viel sagen, denn es spricht seit 1991 für sich selbst und das genauso laut, hart, kompromisslos und dreckig wie eh und je. Thrash Metal in Reinkultur, wie er sein soll und muss. Keine Ahnung was die Jungs damals geritten hat so ein Album "auszukotzen", aber wir alle sollten Ihnen bis zum heutigen Tag dafür dankbar sein, dass Sie uns Ihre Sicht der Dinge so eindrucksvoll geschildert haben.

Für mich eines DER Metal Alben schlechthin, und um es mit den weisen Worten von Peter Ludolf kurz und knapp zum Abschluss zu bringen....

"Fantastisch"

Ripper666


Schon das Review gelesen?

Generation Kill "Red White And Blood" 2011

Wir wollten es kaum glauben - der Verwalter unser Discographien und meine Wenigkeit - als wir nach der Ankündigung von "We're All Gonna Die" erfuhren, dass Generation Kill einen absolut genialen Vorgänger bereits im Jahre 2011 auf den Markt geworfen hatten und eben dieser auf den Namen "Red White And Blood" hört. Unglaublich, dieses verdammte Stück Thrash Metal der guten alten Schule. Es kommt nicht so häufig vor, aber diesmal waren wir uns sofort einig, hier handelt es sich um ein Werk, welches wir unbedingt unser Eigen nennen müssen.

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