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Zlang Zlut - Crossbow Kicks - Review

Das Baseler Rock Duo- Zlang Zlut, kommt Anfang Februar 2016 mit einem neuen Album aus der Hüfte. Seit 2010 haben sie eine EP namens „Take a Bow“ und seit 2014 ein Album „Zlang Zlut“ im Gepäck, mit denen sie laut Infoblatt die Schweiz an der Live Front unsicher machen, dabei wurden sie sogar von der U.S. Stoner Band „Karma to Burn“ als Support Act für die Europa Tour verpflichtet.

Soweit zur Einleitung... Zu hören gibt es eingängigen Heavy Rock mit Stoner und Classic Rock Einflüssen. Auffallend und sehr interessant tönt das sehr eigenständige Electro-Cello, das der Musik ein gewisses Extra verleiht. Das Duo bedient nämlich nur ein Schlagzeug/Gesang und ein Electro-Cello/Moog Taurus Pedals. Keine Gitarre Freunde, dafür gibt es dieses verdammte Electro-Cello, das so fantastisch gespielt wird, dass man die Gitarre kaum vermisst. Unglaublich, wie man so einen Rock Sound zelebrieren kann. Meine Begeisterung zeigt  sich schon jetzt in Form eines breiten Grinsens in meinem Gesicht. Das Ganze klingt so eigenständig und professionell gespielt, dass man dahinter natürlich keine „Greenhörner“ vermuten kann. Wenn man die Biographie von Cellist, Beat Schneider und dem Schlagzeuger sowie Vocalist, Fran Lorkovic aufmerksam liest, wird einem sofort klar, wo hier der Hammer hängt.

11 Songs, die durchweg in Mark und Bein gehen. Idealerweise sollte man diese Musik, live in einer genialen Bar, 'nem Pub oder einem gemütlichen Rockschuppen konsumieren. Das macht definitiv Spaß. Rein musikalisch werden auf "Crossbow Kicks" die Instrumente perfekt in den Gesamtsound integriert. Was braucht man mehr als einen treibenden Groove? Songs wie “Hit The Bottom” , “The Gave you Madness” und das sehr geniale “Little Demon” mit seinem Mitgröhlrefrain, sprechen eine eindeutige Sprache. Beim Song „Rage“ wird wohl jeder sofort an Led Zeppelin’s Kashmir denken! Ja, genau so genial wird hier das Cello maltretiert…Finest Creation, liebe Freunde der musikalischen Zunft.

Weiter geht es gleich mit dem coolen Rocker „Out of Control“, womit sich schon wieder alles im grünen Bereich bewegt. Ist ja auch eine amtlich vertonte Hommage an Saxon. Mit „Now“ gibt es einen stilistischen „Faith No More“ Touch zu hören. Das Teil klingt so freaky-jazzy, dass es für meine Ohren schon etwas zu sperrig wirkt und dennoch im Abgang ein absoluter Knaller ist. Muss man mal gehört haben - Punkt um und Schluss. Als Rausschmeißer gibt es final einen waschechten Rocker ala Status Quo oder ähnlichen Rock 'n’ Roll Bands, der mit seinem Titel „Get Down“ sogar textlich zum Ausklang passt.  Wer Lust auf etwas „anderes“ hat, sollte oder muss das Teil anchecken und vor allem Livehaftig erleben - sofern möglich.

 

Torsten

8,5/10 Talkern


VÖ: 5.2.2016 - Label: Czar Of Revelations




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