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Onslaught - Live At The Slaughterhouse - CD - Review

Die UK-Thrasher von Onslaught lassen Ende Februar eine weitere Live Veröffentlichung in Form einer DVD/CD frei. Aufgenommen wurden zwei Gigs in England (Bristol und London), die die fasziniernende Live Atmosphäre wiedergeben sollen.

Mir liegt lediglich die Audiovision vor, somit kann ich nur über die Qualität eben dieser mein Urteil abgeben. 13 Tracks aus ihrer bisherigen Schaffensphase, sind darauf enthalten und werden recht ordentlich dargeboten. Full UK-Thrash-Power, Freunde! Wenn man bedenkt, dass sich die Jungs schon 1983 gründeten, ist ihre Discographie aber „Not the yellow from the egg“. Gerade mal Sechs Full Length Alben und drei EP‘s stehen da auf der Habenseite. Der Grund hierfür ist unweigerlich bei der zwischenzeitlichen Auflösung im Jahre 1991 zu suchen. Die Re-Union war erst 2005, also geschlagene 14 Jahre später. Diverse Besetzungswechsel machten die Angelegenheit nicht leichter, eine Liste der Musiker würde hier wohl den Rahmen sprengen.

Onslaught spielen reinen Thrash Metal, der sich eben immer wieder an alten Recken wie Slayer, Death Angel und stilistisch ähnlichen Bands orientiert. Macht aber auch nichts, denn es ist trotz allem groovende Power aus UK. Bei dieser Produktion hier vermisse ich allerdings etwas Live-Atmosphäre, doch jene sollte auf einer Live-CD präsenter sein denn je, oder? Man kann nur hoffen, dass die DVD da mehr von den Vibes freilässt. Während des Hörens verliert man etwas den Bezug zur eigentlichen Live-Performance.

Die erste richtige Interaktion mit dem Publikum findet zwischen Song acht und neun statt. Genauer gesagt, zwischen „Destroyer of Worlds“ und „In Search of Sanity“. Ab hier wurde die Live-Atmosphäre wirklich spürbar besser eingefangen. Yes, der Song schlecht hin, nämlich Onslaught (Power From Hell) zeigt, was Thrash Metal für Energien freisetzen kann. Wenn bei der DVD Version das „Slaughterhouse“ nicht total durchdreht, kann niemandem mehr geholfen werden. Der Song killt und muss einfach unter der Rubrik - einer der besten Thrash Songs ever - verbucht werden. Okay, das Fazit: Wenn die DVD die Livehaftigkeit super einfangen hat, sollte sie auch jedem Thrasher gefallen. Die CD Version ist diesbezüglich etwas mager, wobei die Produktion selbst sauber und  druckvoll klingt. Ein Sammlerstück!

Torsten


DVD/CD Tracklist 01. The Sound Of Violence 02. Killing Peace 03. Chaos Is King 04. Let There Be Death 05. Children Of The Sand 06. Rest In Pieces 07. 66 'Fucking' 6 08. Destroyer Of Worlds 09. In Search Of Sanity 10. Fight With The Beast 11. Metal Forces 12. Onslaught (Power From Hell) 13. Thermonuclear Devastation

DVD Bonus - 20 minute documentary. - “66 Fucking 6” music video - Teaser

Line Up: Sy Keeler - Vocals, Nige Rockett - Guitar, Leigh Chambers - Guitar, Jeff Williams - Bass, Mic Hourihan - Drums


VÖ: 26.2.2016 - Label: AFM 




Systematic Sickness Kin - Code Zero - Review

Vier Burschen aus Joensuu, Finland, ballerten bereits im Juli 2015 diese EP heraus. Thrash Metal Core voll auf die zwölf, wobei der Core-Anteil überwiegt. Was der Mann bzw. die Vocalisten hinter dem Mikro schreien, ist nicht mehr normal.

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