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Wargasm "Ugly" 1993

Ich weiß, schon wieder ein steinaltes Album aus grauer Vorzeit. Jeder Leser wird sich fragen, warum auf metaltalks.de Alben besprochen werden, die vor 20 Jahren erschienen sind. Genau, weil es Musik gibt, die Euch auch 2013 noch aus den stinkigen Socken heben wird. „Ugly“ von Wargasm ist so ein Sockenheber. Das ist Spielfreude in Reinkultur! Es rackelt, schnackelt und wuchtet an allen Ecken und Enden des Silberlings.

Die Musik von Wargasm aus Boston hat mich Anfang der 90er Jahre direkt weggeblasen. Wargasm lassen in ihren Songs eine Dynamik entstehen, wie sie nur von wenigen Bands im Bereich des Thrash erzeugt wird. Diese Dynamik wird begleitet von einer ordentlichen Portion guter Laune, welche sofort auf den Zuhörer überspringt. „Ugly Is To The Bone“ ist so ein geiler Song. Du bekommst als Zuhörer einfach keine Pause. Ein Riff jagt das Nächste. Hier wird alles weggesägt und umgeholzt, was sich dem Songmonster in den Weg stellt. Sperrt Eure Lauscher auf und bittet Song Nummer 10 ins Gehör. Ein punkiger Sockenheber, in dem Wargasm auch Ska-Einflüsse verarbeitet haben. Dieser Song wird Euch in den Wahnsinn treiben. Ich denke, wer riffbetonte Metal-Alben mag, der sollte „Ugly“ mindestens einmal durch seine Radarkanäle spülen. Langeweile muss auf diesem Album draußen bleiben. Versprochen!

Wargasm are recommended in 2013!

Dirk


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Crematory "Antiserum" 2014

Elektronisch kommt "Antiserum" daher, laut Band auch die gewünschte Marschrichtung. Nicht jedermanns Sache, jedoch ist schon im ersten Song auch all das zu hören, was ich an dieser Band liebte und auch in Zukunft lieben werde. Megafette Gitarren, die abgrundtiefe Stimme von Felix und die kontrastreichen Clean-Vocals des edlen Herrn Hechler. Mir wäre natürlich etwas mehr oldschool der Marke Transmigration lieber, aber nach mir geht es hier bei Leibe nicht und darum konzentriere ich mich einfach auf die Fakten. Fakt ist, dass wir es hier mit einer fantastischen Produktion zu tun haben. Ebenfalls in Stein gemeißelt, die typischen Melodien, jene ich - wie schon so oft formuliert - genau so hören möchte.

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Dawn Of Disease - Worship The Grave - Review

Like a sewing machine, dremmeln sich Dawn Of Disease durch die ersten Sekunden ihres dritten Studioalbums. Hoffentlich bleibt es nicht bei dem Highspeed-Gedresche, dessen sportliche Monotonie nur wenige Bands auf Dauer veredeln bzw. durchbrechen können.

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