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Moanaa - Passage - Review

Atmosphäre, Atmosphäre und nochmals Atmosphäre! Ja, dieses Wort reicht zur Einleitung. Hier sind Moanaa aus Polen mit ihrem neuen Machwerk. Ich erinnere mich noch sehr genau an mein Review für das „Descent“ Album, welches im Jahre 2014 erschien.

Nun liegt mir mit „Passage“ endlich ein amtlicher Nachfolger des Debüts vor. Was gibt es Neues? Gott sei Dank nicht viel und das meine ich positiv, zumindest sind keine großen Veränderungen und Kurskorrekturen hörbar. Der geneigte Hörer wird erneut gefesselt,  natürlich nur, wenn er sich darauf einlässt. Moanaa haben ihre Trademarks beibehalten, wenn auch in einer etwas ruhigeren bzw. softeren Interpretation. Alle Songs agieren wieder im Stile der „Descent“ Scheibe, sehr atmosphärisch und malerisch umgesetzt. Pate für „Passage“ könnten einmal mehr Solstafir sein. Es ist immer wieder schwierig Bands zu beschreiben, aber wenn ich Songs wie „Terra Mater“ vom neuen Album höre, kommt mir unweigerlich diese Band in den Sinn.

Mit über 12 Minuten Spielzeit ist „Terra Mater“ aber mehr, viel mehr. Verdammt geile Arrangements, verbunden mit verschiedenen Gesangstilen, wie z.B. Clean-Vocals in unterschiedlichen Tonlagen als auch Crowls, machen genau das gewisse Extra aus. Somit wird die Musik sowie die Atmosphäre des Songs erstaunlich gefühlvoll transportiert. Der immer wiederkehrende Gitarrensound ist eines der wichtigsten Merkmale der Band. Die Instrumentalpassagen und die stets einfangenden Melodielines sowie das ständige Wechselbad von Gefühlen, machen diese Art von Musik mega interessant und ziehen wohl jeden in ihren Bann. „Passage“ ist ein Album für all die Leute, die sich von Musik inspiriert lassen können, sich einfach fallen lassen können oder einfach nur Träumen wollen. Zu beziehen gibt es dieses Album über Arachnophobia Records.

 

Torsten

8,5/10 Talkern


VÖ: 15.9. 2016 - Label: Arachnophobia Records 



 

Generation Kill "We're All Gonna Die" 2013

Die Band Generation Kill muss es wissen! Wir werden alle sterben! Im übertragenen Sinne fasst der Albumtitel kurz und knapp das Ergebnis sowie die Folgen unseres rücksichtslosen Daseins zusammen. Die Musik von Generation Kill passt in die heutige Zeit wie 550 Geschosse in den Lauf eines M60's, nur brauchen Rob Dukes und seine Mannen wesentlich mehr Zeit, um ihre Bullets erbarmungslos auf den Feind abzufeuern. Ein M60 benötigt dafür lediglich eine Minute, Generation Kill lassen es dafür geschlagene 40 Minuten krachen, in denen sie mit klassischem Thrash Metal, knallharten Texten und jeder Menge Herzblut eindrucksvoll beweisen, dass ihr Debut-Longplayer "Red, White And Blood" keine Eintagsfliege war.

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