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Ancestral - Master Of Fate - Album Review

Schauen wir doch mal, was das Berliner Label Iron Shield Records für die kommenden Monate alles auf der Pfanne hat, dachte ich bei mir. Immerhin sitze ich hier in Köln, fernab der Heimat, und habe das Gefühl, dass sich in der Metal-Schmiede, mit dem Entenlogo auf eisernem Schild, einiges getan hat.

Und richtig, für die kommenden Monate sind drei Outputs geplant. Als da wären: 2017-02-17 RAVAGER - ERADICATE ... ANNIHILATE ... EXTERMINATE ... - Iron Spielt Records2017-03-03 SATAN WORSHIP - I'm The Devil - IRON SHIELD RECORDS & 2017-03-03 THRASH BOMBZ - MASTER OF THE DEAD - Iron Shield Records

Eine Veröffentlichung ist jedoch schon in diesem Monat in die Regale gewandert. Die Rede ist von den Italienern ANCESTRAL, die mit ihrem zweiten Album "MASTER OF FATE" erneut mein Erstaunen auf den Plan riefen. Um es kurz auf das Wesentliche runterzubiegen: nebst einem ansprechenden Sound, überzeugte mich "Master Of Fate" vor allem durch sein für dieses Genre hohen Härtegrad. Oft an der Schwelle zum Thrash, zelebrieren Ancestral herrlich unverbrauchten Power Metal, der sich einen verdammten Dreck um gängige Hochglanz-Trends schert, die den Power Metal leider seit Jahren dominieren.

Kein Pomp, kein Kitsch, einfach nur Metal der Spaß macht und diverse Highlights parat hält. Hätte "Master Of Fate" ein paar klassische Harmonien aus dem Abendland weniger, ginge er fast als US-Metal durch. Jetzt weiß ich endlich, was mir hier so gut gefällt. Bevor ich es vergesse, Jo Lombardo (Vocals) klingt des Öfteren wie Tobias Sammet auf seinen Frühwerken. Ist das aber nicht sehr weit hergeholt? Ich denke, dass gerade die höher angesiedelten Tonfolgen - kurz vor dem Jodeln - diesem Vergleich standhalten. Ob ich einen Fabio Lione (Rhapsody of Fire, Angra, Vision Divine) nennen möchte, der für den Song “Lust For Supremacy” gewonnen werden konnte, weiß ich nicht, denn das Album hätte auch ohne diesen prominenten Gastauftritt seine Reize gehabt. Wer urwüchsigen Power Metal mag, der sollte sich "Master Of Fate" unbedingt einmal aufs Ohr legen. 

Dirk

8/10 Talkern


Ancestral: Domiziano Mendolia - Bass Massimiliano Mendolia - Drums Alessandro Olivo - Guitars Carmelo Scozzari - Guitars Jo Lombardo – Vocals
Ancestral: D. Mendolia - Bass, M. Mendolia - Drums, A. Olivo - Guitars, C. Scozzari - Guitars, Jo Lombardo – Vocals

"Master Of Fate"CD Tracklist: 1. Back To Life 2. Wind Of Egadi 3. Seven Months Of Siege 4. Master Of Fate 5. Refuge Of Souls (instr.) 6. Lust For Supremacy 7. No More Regrets 8. On The Route Of Death 9. From Beyond 10. Savage (Helloween-Cover)


VÖ: 20.1.2017 - Label: Iron Shield Records



MYRKUR - M - Review

Amalie Bruun ist Myrkur! Ein wenig erinnert mich diese Musik an Marie - Choeur Grégorien de Paris, einem Projekt, bei dem ausschließlich Gregorianische Choräle in ihrer Urform zum Besten gegeben werden, und zwar ebenfalls von einer Frau. Sehr düster und auf Dauer auch irgendwann zu eintönig.

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