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Exodus - "Bonded By Blood" 1985

Moin Metalhead's

Es war im Jahr 1985, als die Bay Area (die Brutstätte des Thrash Metal in den 80zigern) Thrasher Exodus, ihr Debut-Werk - das ultraschnelle "Bonded By Blood"- in die Erdumlaufbahn katapultierten. Damals konnte wohl noch niemand erahnen, wie diese LP einschlagen und die kommende Metal Welt beeinflussen würde! Es ist so eine geile Thrash-Scheibe, die heute noch ihresgleichen sucht. Zieht Euch mal den Opener "Bonded By Blood" (und nicht nur den) rein - ein Headbanger nach dem anderen! Meine Nackenwirbel schmerzen jedes Mal, wenn ich die Scheibe auflege.

Die messerscharfen Riffs werden einem von den Herren Gary Hold & Rick Hunold nur so um die Ohren gebrezelt und dann sind die Tracks noch mit sehr einfallsreichen Solis versehen (Solis finde ich zwar komplett überbewertet, aber was soll's - hier passt das "wie der Arsch auf den Eimer"). Der zweite Song zieht mit gleicher atemberaubender Geschwindigkeit an einem vorbei und der gute Paul Baloff (R.I.P.) - man, hat der ein Organ! - Er keift, brüllt und verlangt seinen Stimmbändern alles ab. Mit "And Then There Were None" geht's  dann einen klitzekleinen Gang zurück und mit "A Lession In Violence" (so sollte die Scheibe  ursprünglich heißen) knallt es dann wieder ordentlich - wie der Rest der Scheibe. Weiterhin wäre das geniale Intro von "No Love" (gezockt von  Gary Hold) hervorzuheben. Auf der Zielgeraden wird dann "Strike On The Beast" rausgehauen, ein Kracher und würdiger Rausschmeißer, denn dann entlässt Exodus ihre Fangemeinde mit einem Album, dass Maßstäbe setzt - auch noch im Jahr 2013! Für mich gehören Exodus zu den wahren Big Four. Mit "Bonded By Blood" haben Exodus sich in meinen Gehörgängen unsterblich gemacht.

Zottel

Divide "Messiah Of Mutilation" 2013

Hier kommt er, der ultimative Geheimtipp aus dem hohen Norden. Divide haben mit ihrem neuen Silberling ein brachiales Death Metal-Monster von der Kette gelassen. Die Produktion ist erstklassig und lässt keine Wünsche offen. Die Kieler verschrieben sich dem guten alten Todesblei und meistern diese Art des Metals mit Bravour. „Messiah Of Mutilation“ ist denkbar einfach zu umschreiben: „So wollen wir das hören!“ Es growled, knallt, schreddert und fiedelt auf hohem Niveau.

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