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Thrash Bombz "Mission Of Blood" 2014 - Iron Shield Records

Herrlich, der streckenweise sehr punkige Gesang, unterlegt mit einer fetten Double-Bass-Drum und jeder Menge ufta-ufta! "Mission Of Blood" macht definitiv Spaß und kann so manch einer Rezension der definierenden Zunft trotzen. Stinkefinger hoch und nicht darüber nachgedacht, dass der ein oder andere Schreiberling den Begriff Thrash Metal in der Bildzeitung gelesen hat. Thrash Metal besitzt Ecken und Kanten, ist unglaublich dreckig und hat vor allem keinen Rahmen, der in einem Lexikon manifestiert wurde und an dessen Definition sich alles messen lassen muss. Echter Thrash wird Dir auf widerwärtigste Art ins Antlitz schlagen und dich gegebenenfalls  vor den Karren dieser verlogenen Gesellschaft spannen.

Thrash Bombz aus Italien bedienen genau diese Spielart, kommen sehr abwechslungsreich daher und wissen mit so manch einem Gitarren-Solo den Arbeitsrhythmus stilvoll zu unterbrechen. Die Band gründete sich bereits im Jahre 2007, in einer Zeit, als der Thrash Metal zum zweiten Mal gewaltig an Fahrt aufgenommen hatte. Besetzungswechsel und der übliche Wahnsinn führten dazu, dass erst 2013 - mit einem stabilen Line Up - das nun vorliegende Tondokument in Stahl gegossen werden konnte. Was lange währt wird gut, denn viele Songs auf dieser Langrille wissen wirklich zu gefallen. Klassischer Thrash Metal eben - der sich auf bewehrtem Terrain in jede Thrasher-Seele spielen wird. Unbedingt anchecken!

Dirk

"Mission Of Blood" wurde bereits am 24. Januar 2014 veröffentlich.

Abspiel-Tipps: Mosh Tank (1)  Command Of Injury (6), Dead Body Hanged (7) sowie Necrosis (9) und Toxic Waste Inc. (12)



 

 

Accept "Restless And Wild" 1982

Moin Metalheads,

irgendwann im Jahr 1982 kaufte ich mir von Accept die "Restless & Wild" als LP.  Man, war ich damals begeistert von dem Teil! Sie rotierte auf meinem Plattenteller, wann immer es ging. Heimatmelodie als Intro - das war schon selten - dann ging es gleich zur Sache mit "Fast As A Shark ". So eine Geschwindigkeit  war ich von Bands aus Germany nicht gewohnt. Die Soundwand steht mit messerscharfen Riffs von Wolf Hoffmann und  Herman Frank sowie dem präzisem Drumming, dank Stefan Kaufmann. Den Bass bediente Peter Baltes. Über DIE Stimme von Udo Dirkschneider muss ich hier nichts mehr schreiben, denn die ist über alles und jeden erhaben.

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