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SABATON "Heroes" 2014 Review

Was andere Bands zu  wenig haben, ist bei Sabaton in Überfluss zu finden. Wunderbar eingängige Songs, deren Melodien sich schon beim ersten Durchlauf in die Hirnwindungen fräsen. Diese garantierte Hit-Dichte gibt es sonst nur noch bei Powerwolf und Battle Beast. Damit ist das Wirkungsfeld der Schweden auch schon ganz klar abgesteckt. Sabaton, Powerwolf und auch Battle Beast gehören ohne Zweifel zu den Bands, die pompösen Kitsch mit Metal kombinieren und dabei eine Hammer-Granate nach der anderen abfeuern. Das textliche Betätigungsfeld der Schweden hingegen, ist alles andere als Spaß.

Um so erstaunlicher, dass dieser ernste Inhalt auch in dieser musikalischen Umgebung funktioniert. Ich werde mich zwar nie an Worte - wie zum Beispiel "Auschwitz" - gewöhnen, so lange sie in Zusammenhang mit diesen "blumigen" Melodien ertönen, aber das ist eben reine Gefühlssache. Stehen die Themen des 2. Weltkrieges im korrekten Verhältnis zur Realität, dann ist es durchaus legitim, dass derartige Extreme der Geschichte des 20. Jahrhunderts auch im Power Metal verarbeitet werden. Vor diesem Hintergrund ist es auch nicht verwunderlich, dass unsere polnischen Nachbarn Sabaton lieben und verehren. 

Die musikalische Marschrichtung wurde auch auf "Heroes" beibehalten. Warum sollte man den Kurs auch ändern, wenn man sich seit geraumer Zeit auf der Siegerstraße befindet. Genaugenommen ist es unfassbar, mit welcher kompositorischen Sicherheit Sabaton zu Werke gehen. Den ewig Extravaganten mögen die Songs vielleicht zu plakativ und simpel erscheinen, aber auch das Schreiben eben dieser Musik will gelernt sein. Wenn dabei herauskommt, dass das komplette Album ein einziger Anspieltipp ist, soll's mir doch nur recht sein. Empfehlung ohne Einschränkung!

Dirk

VÖ: 16. Mai 2014 / Nuclear Blast Records


 


 

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