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Hellyeah "Blood For Blood" 2014 - Review

 

Zur Hölle yeah, das ist es! Eingelegt, für gut befunden, fertig. Blood for Blood wurde bereits am 6. Juno 2014 via Eleven Seven Music veröffentlicht. Wie immer sind wir spät dran und daher wollen wir gar nicht lange um den heißen Brei..ähm...Stahl reden. Das vierte Studio-Album der 2006 gegründeten US-amerikanischen Band um Drummer Vinnie Paul (Ex-Pantera), zündet schon beim ersten Durchlauf. Wo Vinnie Paul ist, sind Pantera nicht weit. Warum auch nicht, schließlich hat Vinnie die Rhythmus-Maschine der Texaner über viele Jahre hervorragend bedient.

Es gibt Alben, die muss man sich schön hören und einige von ihnen geben erst nach dem dritten Hör-Versuch ihre Perlen und Schätze preis. Dieses Exemplar hingegen, ist eine ganz direkte Nummer, welche weder Startschwierigkeiten noch Ausfälle in sich birgt. Zwar gehört es nicht zu den außergewöhnlichen Überfliegern des Genres, dafür  bewegt sich "Blood for Blood" aber auf ganz sicherem Terrain. Wem hier Anti Mortem in den Sinn kommen, oder besser gesagt, wem bei Anti Mortem Hellyeah einfallen, der liegt vermutlich genau richtig. Während Anti Mortem die rockigeren Passagen bevorzugt ausbauen, lassen es Hellyeah über weite Strecken nicht so ruhig angehen und packen ein ums andere Mal den Dampfhammer aus. Track Numero 2 sowie 9 lassen bezüglich moderner Härte keine Wünsche offen und sollten potentiellen Pantera-Jüngern außerordentlich gut ins Blut gehen. Track 2 (Demons In The Dirt) versprüht gar den Charme eines Ministry-Songs. 

Dickes Riffing, eingängige Melodien - hauptsächlich im Midtempo-Bereich und bei den langsameren Songs - sind das Aushängeschild der aktuellen Veröffentlichung von Hellyeah. Alben wie "Blood for Blood" enstehen, wenn Vollblutmusiker wie Hellyeah ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und das abliefern, was sie verdammt gut können, nämlich solide groovenden Metal. Commendation, dear brothers of Metal !

 

Dirk



 

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