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Falkenbach - Ok Nefna Tysvar Ty - 2003

Irgendwann im Jahre 2003, las ich in einer der einschlägig bekannten Metal & Hardrock Postillen ein Review zu der besagten Scheibe und in meinem Wahn alles aufsaugen zu müssen, was meinem Hirn bis dato nicht durch die Synapsen geflossen zu sein schien, war es von Nöten , die nächstgelegene Möglichkeit zur Beschaffung des genannten Tonträgers aufzusuchen. Zum Glück ragte das gesuchte Stück auch zu meiner Zufriedenheit aus der hiesigen Masse empor.

Also erstmal wurde das Teil eingesackt und zur Anhörstation geschleppt, wobei die Verweildauer in dieser sehr kurzweilig war, denn es dauerte nur Bruchteile von Sekunden und es stellte sich nur noch die Frage , wo die Kasse sei!!! Endlich am Ort der Hi-fi nesse angekommen, sofort rein in das entsprechende Gerät, zur Wandlung der digitalen Bits in analoge Signale!!! Und ab diesem Zeitpunkt, begann die Reise in eine andere Welt!!! Eine Reise, die zu enden nie vermag. Ein niemals endender Reichtum an Melodien, die sich unwiderruflich einfräsen, in das was wir als Verstand bezeichnen. Einzelne Episoden der Reise hier isoliert zu umschreiben macht definitiv keine Sinn, da jedes noch so kleine Fragment, Bestandteil des Ganzen ist. Für mich persönlich stellt dieses Kunstwerk musikalischer Natur, ein Meisterwerk dar und wird immer einen besonderen Platz einnehmen. Allen, die diese Reise bis dato verpasst haben, sei empfohlen dies nachzuholen. Ihr werdet es nicht bereuen!!!

 

René


Neaera - Armamentarium "2007"

Neaera? Metalcore? "Nee, nicht mein Ding" mag der Eine oder Andere denken. Scheiß der Hund drauf! Nehmt eure Scheuklappen und schmeißt sie in den Müll. Denn von den Metalcore-Wurzeln der Band ist zumindest für mich so gut wie nichts zu hören. Stattdessen regiert die Death-Metal Keule, garniert mit wütendem Gegrowle und Geschrei.Gegen Langeweile wird hier und da auch etwas Melodie serviert, so zum Beispiel im Titeltrack oder dem grandiosen "Synergy". Verschnaufpausen, Akustikgedöns oder gar Seelenstreichler gibts hier nicht, hier gibts von vorne bis hinten kompromisslos in die Fresse! Wer sich beim Wutklumpen "The Orphaning" nicht freiwillig selbst den Schädel abmontiert, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Antesten!

Jan