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Viper Solfa "Carving An Icon" Review

Neue Band, bekannte Gesichter, Heimatland: Norwegen, viele Einflüsse und gute 52 min Zeit, das neue Konzept auf einem Album umzusetzen. Schauen wir mal, ob's unserer Herz berührt.

Wer steckt nun hinter dem Namen Viper Solfa?  Trail of Tears Mastermind und Gründer Ronny Thorsen, Morfeus (Mayhem, Limbonic Art), Sphinx (Ram-Zet, Eternal Tears Of Sorrow) sowie die ehemaligen Trail Of Tears Mitglieder Endre Moe und Bjørn Dugstad Rønnow. Angesichts dieser Besetzung ist es eigentlich nur zu logisch, dass wir es hier mit sogenanntem Dark Metal zu tun haben. Bei dieser Konzentration an erfahrenen Musikern ist es ebenfalls logisch, Anfang 2015 ein Album via Massacre veröffentlichen zu köenn, obwohl man sich erst 2013 formierte.

Play! Viper Solfa präsentieren sich auf "Carving An Icon" härter als vermutet. Ein moderner Mix aus dem Sound der Bands, in denen die Musiker selbst spielten und spielen. Eine Prise Cradle, 2 Löffel Dimmu und 'ne Messerspitze Tristania und fertig ist der Sud, den die Band selbst als "Poisen Music" bezeichnet. Technisch ist man mit allen Wassern gewaschen und kann schon aus diesem Grund in die Vollen gehen. "Carving An Icon" ist daher kurzweilig, vollgestopft mit Samples sowie Effekten und tönt trotz der Dark-Element & dem weiblichen Gesang nicht kitschig. Inmitten der Orchestrierung und musikalischen Experimenten tauchen immer wieder typische Black Metal Attacken auf, die für den dringend benötigten Härtegrad sorgen.

Man sollte meinen, hier kommt ein neues Hammer-Album! Doch so leicht ist es eben nicht. Auch wenn eine geballte Ladung Erfahrung und ein Knaller-Line-up hinter Viper Solfa stehen, muss Musik - wie oben schon erwähnt - Spuren hinterlassen und dabei wenn möglich Herz oder Seele erreichen. Das schaffen Viper Solfa auf ihrem Debüt nur selten. Ob es an dem wohl absichtlich schräg klingenden Gesang von Sphinx liegt? Mag sein! Möglicherweise muss eine Band aber auch über 3-4 Jahre zusammenwachsen, um diese komplexe Musik mit Leben zu erfüllen. Ein passables Debüt ist  "Carving An Icon" aber dennoch und darum sollten hier 7,5 Talker angemessen sein.

 

Dirk


VÖ: 20.2.2015 Label: Massacre Records



Mother Of Millions "Human" 2014 Review

Mother Of Millions? Mir gänzlich unbekannt, bis heute! Über Turkey Vultures Records IL/USA erschien bereits am 25.. Februar 2014 das Debüt der Griechen. Mother Of Millions bewegen sich irgendwo im unwegsamen Gelände des Prog Metals. Mal eben reinhören, dachte ich noch, als die ersten interessanten Passagen des 2. Tracks "Propaganda Techniques" den Raum erhellten. Sänger George Prokopiou bringt mit seiner facettenreichen Stimme viel Abwechslung in den Laden. Zwar ist er an einigen Stellen noch nicht ganz perfekt, dafür gehört er aber zu denjenigen, die mit ihrem Organ in der Tat für Gänsehaut sorgen können. 

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