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RANGER "Where Evil Dwells" Album Review

Thrashiger Speed Metal oder speediger Thrash Metal aus Nokiahausen, dem Land, das eine Metal Band nach der anderen aus der Taufe hebt, ist Gegenstand des Reviews, das ich schon seit Wochen vor mir her schiebe.

Es kann nicht alles gut sein, auch wenn es aus Finnland kommt, der europäischen Metal-Schmiede schlecht hin. Inzwischen haben sich die ersten Magazine zu Wort gemeldet und diese Scheibe für gut befunden. Sehe ich ähnlich, nur das derlei Alben zur Zeit in Hülle und Fülle hervorquellen und mir langsam das Urteilsvermögen fehlt, um einen wirklichen Messias unter den Speed-Thrashern vom Durchschnitt zu unterscheiden. Ich habe das Album raufgehört, runtergehört, quer eingelegt, senkrecht reingeschoben, während der Autofahrt konsumiert, dem iPhone angeboten und zu guter Letzt unserem ehrwürdigen Zottel übergeben. Soll er doch mal ein Ohr nehmen!! Er hat das Album raufgehört, runtergehört, quer eingelegt, senkrecht reingeschoben, während der Autofahrt konsumiert, dem iPhone angeboten und zu guter Letzt wieder mir übergeben. Wir sind uns einig und zu folgendem Ergebnis gekommen: Guter Durchschnitt, nicht mehr! Kein Messias! Punkt.

Natürlich klingt das alles irgendwie kultig und soundtechnisch nach einer Zeit, als Speed und Thrash die Welt regierten, sogar die Toms tönen nach "Endless Pain" oder "Pleasure To Kill" von Kreator, wobei "Endless Pain" strukturell wohl eher Pate stand und auch die Stimme wesentlich variabler ist. 30 Jahre nach "Endless Pain" bevorzuge ich noch immer das Original, selbst wenn Ranger frischer und keinesfalls als billige Kopie daherkommen. Es fiedelt, rackelt und schnackelt an allen Ecken und Enden, aber das gewisse Etwas muss sich irgendwo verkrochen haben. Wir konnten es einfach nicht finden und daher Asche auf unser Haupt! Puristen und Genrefanatikern sei das Werk jedoch ans Herz gelegt.

 

Dirk

7/10 Talkern


VÖ: 13.3.2015  Label: Spinefarm



Saxon - Let Me Feel Your Power - Review

Ein Blick in die Discography der UK-Legende Saxon verrät, in den letzten 5 Jahren haben Biff Byford und Co. mehr Live-Alben zu Tage gefördert, als manch eine Band während ihres kompletten Daseins. Allerdings haben wir der Statistik auf metaltalks.de ebenfalls entnommen, dass das Interesse an Saxon-Outputs noch immer extrem hoch ist.

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