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Majesty „Generation Steel“ Album Review

Manche Plattenfirmen machen es einem aber auch nicht leicht. Mit Enthusiasmus setzt man sich an das neue Machwerk der Band Majesty, um sich dem Material voll und ganz hinzugeben und muss mit Entsetzen feststellen, dass das Promomaterial in Form von lausigen mp3s in so einer schlechten Qualität vorliegt, dass man kurz vor dem Abschalten ist.

Da die Musik aber sehr interessant und zuversichtlich klingt, versuche ich mein Bestes. Freunde, bitte hört mit euren schlechten Bitraten etc. auf. Es schrabbelt knarzt und schmiert an jeder Ecke. Das kann nicht im Sinne des Erfinders sein und macht definitiv keinen Spaß mehr. Wer will hier noch eine fundierte Meinung zur Produktion abgeben?

So und nun zum eigentlichen Thema. Majesty, die heimlichen Retter des "normalen" Heavy Metals, kommen mit ihrem siebenten Eisen angeschmiedet. Nach mehreren Durchläufen muss man neidlos anerkennen, dass sie mit ihrem neuen Werk einen großen Schritt nach vorn gemacht haben. Das Album klingt sehr eingängig, gewohnt hymnenhaft und strotzt nur so vor Ehrlichkeit und dem Verlust von Blut, Schweiß, Tränen und der Passion, der sich jeder echte Metaller nicht entziehen kann. Leidenschaft für unsere gemeinsame Sache, das ist die Kernaussage des Albums und wird stellenweise so genial umgesetzt, dass sich der Schreiber dieser Zeilen am liebsten mit Schwert und Schild bewaffnen würde, um dirrekt in die Schlacht zu ziehen.

Hört euch doch bloß einen Song wie zum Beispiel „Damnation Hero“ an, und ihr werdet es verdammt noch einmal spüren. Herrlich und ehrlich! Natürlich fühlt man sich auch wieder etwas an seine alten Helden Manowar erinnert, aber das hier klingt so wie man es hören möchte und nicht nach altem Männer-Orchester-Kram. Die Songsubstanz auf „Generation Steel“ ist sehr einfalls- und abwechslungsreich. Fast jeder Track gibt ein wirklich einprägsames Bild ab. Hier ist einfach alles vorhanden. Akzentuiertes Drumming, fette Gitarren sowie eine richtige geile Heavy Metal Stimme, die auf wunderbare Weise mit Chören, Akustik- und Keyboardsounds verschmelzen. Der Song „The Last Reward“ ist dabei die Hymne schlecht hin. Das ist es Freunde, …so breitet die Arme aus, lasset euch in den Pathos des Songs fallen und verdrückt um Himmels Willen nicht die Tränen, die euch eventuell vor Freude aus den Augenlidern kullern. Großartiger Song! Zum Finale versucht Tarek sogar etwas an den mächtigen Eric Adams heranzukommen. Die unüberhörbaren Screams im Background, sind ein Grund dafür, warum ich als jugendlicher diesem Sound hoffnungslos verfallen bin. Anspieltipps sind die bereits erwähnten Songs sowie der Album-Titeltrack „Generation Steel“, „Shout at the World“ und „Rulers oft he World“. Man könnte jetzt jeden Song von „Generation Steel“ auseinander nehmen, ist aber nicht notwendig, da fast jeder Song zündet und mit viel Leidenschaft komponiert wurde. Der letzte Song "War for Metal" erinnert mich dann aber etwas zu sehr an „Warriors of the World United" von Manowar. Wenn es eine heimliche Huldigung sein soll - okay - akzeptiert. Hehehe!

Dieses Album ist für jeden "normalen" Heavy Metal Fan ein Muss, ohne Wenn und Aber. Ich werde bzw. muss mir das Teil definitiv zu legen. Ihr wollt einen Grund hören? Okay, der Grund ist einfach und nennt sich LEIDENSCHAFT. 

 

Torsten

8/10 Talkern 


VÖ: 20.3.2015  Label: NoiseArt



 

Civil War "Gods And Generals" Album Review

Meine grenzenlose Freude über dieses Album ist wohl kaum in Worte zu fassen und so kann man von vornherein und mit Sicherheit davon ausgehen, dass ich - der Schreiberling - maximal befangen bin. Warum aber auch nicht, immerhin sind Civil War eine Garant für solide Power Metal-Kompositionen.

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