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Newsted "Heavy Metal Music" 2013

Anfang des Jahres, im März 2013, haute Jason Newsted seine EP "Metal" raus. Der Four Track Appetizer verlangte geradezu nach einem Hauptgang, welcher sich jetzt seit geraumer Zeit in den Regalen der Händler befindet. Mr. Newsted hat seine Hausaufgaben (das war aber nach der EP schon klar) gemacht. Insgesamt handelt es sich hier um ein groovendes Midtempo Schwermetall Monster, was komplett eigenständig klingt. Aber eins nach dem anderen.

Jason Newsted - Voice/Bass Guitar hat folgende Musiker um sich geschart, damit er "Heavy Metal Music" auf die Beine stellen kann: Jesus Mendez jr. - Drums/Percussion, Mike Mushok - Guitars und Jessie Farnsworth - Guitars/Backing Voice. "Heroic Dose" ist ein gelungener Opener, jener sofort ins Ohr geht, wobei die Rübe automatisch zu wippen beginnt. Jasons Stimme ist sehr variabel (aber das hat er ja auch schon früher bewiesen). Auf „Heavy Metal Music“ setzt er seine Stimmbänder gekonnt ein, das gibt dem Album die nötige Frische und macht die Langrille kurzweilig. "Soldierhead" ist ein Thrasher, wo auch mal anständig aufs Gaspedal getreten wird. Mein Favorit ist "King Of The Underdogs" (schon bekannt von der EP "Metal"). Die ersten Takte erinnern mich ein wenig an Sacred Reich's "Who's To Blame", aber eben nur die ersten Takte. Das Saiteninstrument am Anfang des Tracks nimmt langsam Fahrt auf - dann geht der Song so richtig ab und zeigt die verschiedensten Facetten, die genau dieses Album prägen. "Nocturnus" lebt von seinem Groove und der tragenden Ruhe in sich, bis er streckenweise vulkanartig ausbricht. "Spiderbiter" ist wieder eines der schnelleren Stücke vom Album. "Skyscraper" ist sehr an Black Sabbath angelehnt, aber eben auch großes Ohrenkino.

Die Produktion geht hier voll in Ordnung und im übrigen auch auf Mr. Newsted's Konto, er wollte wohl selbst alle Fäden in der Hand behalten. Fazit in diesem Fall: Die Scheibe hört auf den Namen "Heavy Metal Music" - und genau die ist auch darin enthalten! Ich freue mich jetzt schon auf den Nachfolger. Solltet Ihr Appetit auf die Scheibe bekommen haben, holt Euch die Limited Edition! Sie bietet neben einer beachtlichen Spielzeit von 73m24s auch noch alle Tracks von der EP "Metal".

Zottel

Wolfs Moon "Curse The Cult Of Chaos" 2013 VÖ: 26.07. 2013

Nach nunmehr 5 Jahren haben die Helmstedter Wolfs Moon ein neues Album eingeklöppelt. Mit neuem Sänger und einer etwas anders ausgerichteten musikalischen Marschroute, steht nun „Curse the Cult of Chaos“ bereit. Ihre Musik würde ich als Power Metal mit Thrash Einflüssen beschreiben. Sie schlägt bei einigen Songs ordentlich ins Gebälk, wobei die Gitarrenfraktion auf "Curse the Cult of Chaos" einen ganzen verdammten Wald absägt. Das Album hat zwei megadicke Überraschungen parat, zu denen ich später noch kommen werde. Ein sehr gut aufgemachter Silberling erfreut meine Sinne. Das Cover Artwork ist (für mich als Thrash Fan) genau mein Fall, wobei ein oberamtliches Booklet - mit seinen genialen Illustrationen - dem Tonträger die Krone aufsetzt.

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