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WAR AGENDA - Night Of Disaster - Review

Alle Wetter, hier drückt aber wirklich dickes Riffwerk aus der Kalotten-Herberge! Fast wäre mir dieser Leckerbissen aus dem Terminkalender entfleucht. Die 2012 gegründeten Würtemberg-Krieger veröffentlichen exakt heute ihr Thrash-Debüt. Dass wir hier keine Neuerfindung des Thrash Metals geboten bekommen, versteht sich wohl von selbst.

Dafür hauen uns War Agenda das, was jeder seit den Achtzigern kennen und schätzen gelernt hat - wir reden hier über Thrash der Anfangstage - in ausgesprochen guter Qualität um die Ohren. War Agenda zelebrieren - ja, sie zelebrieren - lebendigen Thrash Metal in seiner feinsten Form. Wer hier Slayer und Metallica raushört, der liegt nicht nur verdammt richtig, er sollte sich auch glücklich schätzen dies erkannt zu haben.

Unglaublich, die erste Rotation ist noch nicht einmal ganz abgeschlossen und ich bin schon jetzt völlig aus dem Häuschen. Herr, schick mir Rapunzel oder lass Haare vom Himmel fallen, damit ich zu dieser Musik standesgemäß bangen kann.

Laut Label-Info ging nur ein Demo dem Debüt "Night Of Disater" voraus. Gottseidank, könnte man sagen, denn dadurch kommen wir schon jetzt in den Genuss der Nacht des Desasters. Slayer-Charakteristik, altvorderes Metallica-Riff-Tuning und Vocals der Marke "Sounds like Tankard meets Exodus" treffen auf eigenständige Partituren des Wahnsinns und werden wieder und wieder gerade durch das allseits präsente, unglaublich fette sowie messerscharfe Riffwerk unterstützt. Was soll ich hier bloß rumlamentieren? Ich bin begeistert und davon überzeugt, dass dieses Album jedem Thrash Metal Fan außerordentlich gut gefallen wird. Du legst "Night Of Disaster" in den Player, fühlst dich augenblicklich wohl, erinnerst dich an alte Helden und wirst die Hirnbehausung unverzüglich im Nähmaschinenrhythmus in Wallung versetzen, versprochen. Dieses Album macht Spaß und erfährt durch extrem geniale Tracks - wie zum Beispiel den fast sechsminütigen "Time Heals Nothing" - seine Krönung. Die Heidelberger haben mit "Night Of Disaster" eine Hausarbeit abgeliefert, die uns in der Tat voll und ganz überzeugte. Nach der Pflicht folgt bekanntlich die Kür. Auf diese warten wir und zücken schon mal ne dicke, fette Neun!  War Agenda brechen morgen ihre Rekord Release Show vom Zaune. Schade, dass wir aufgrund der Entfernung diesem Live-Massaker in Berwangen nicht beiwohnen können. Grundgütiger, ist dieses Album genial! So wollen wir das doch hören.

Dirk

9/10 Talkern


Tracklist: 1. Shot To Pieces 2. Geocide 3. The Wait 4. Sentenced 5. Night Of Disaster 6. Time Heals Nothing 7. Mosh 8. Destiny Of A Mad Man 9. Gone But Not Forgotten 10. Axis Of Evil - Spieldauer: 42:58


Line Up: Marsel - Vocals, Nils - Guitar, Ingo- Guitar, Joe- Bass, Hamdi - Drums


VÖ: 9. Oktober 2015 - Label: MDD Records



 

DevilDriver - Trust No One - Review

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