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Threshold "For The Journey" 2014 - Review

Nachdem unser Torsten - zwar etwas verspätet - das Vorgängeralbum "March In Progress" gebührend abfeierte und ihm noch heute der Mund vor Staunen sperrangelweit offen steht, er uns massiv mit seiner Euphorie angesteckte, konnten wir es im Vorfeld der Veröffentlichung des neuen Albums "For The Journey" kaum aushalten. Kann der neue Rundling dem 2012er Meisterwerk das Wasser reichen?

Nicht gerade einfach, diese Frage mit ja oder nein zu beantworten. Vielleicht ist es - bei einer Prog Band wie Threshold - aber auch nicht so wichtig, denn auf hohem Niveau spielen die Engländer bekanntermaßen sowieso. 1988 gegründet, 1993 ein bahnbrechendes Debüt (Wounded Land) veröffentlicht und seit fast zwanzig Jahren dem Prog Metal gehorchend, gibt es kaum ein Album in der Discography von Threshold, dass nicht irgendeinen meisterlichen Höhepunkt vorweisen konnte.

Ja, "For The Journey" reicht nicht an "March Of Progress" heran. Nein, ihr braucht keine Angst zu haben, denn das neue Album ist trotz dieser Feststellung überdurchschnittlich gut. Zu hoch liegt die Messlatte, die Threshold selbst, vor zwei Jahren  in schwindelerregende Höhen katapultiert hatten. Worin besteht nun der kleine aber feine Unterschied?

Aus metallischer Sicht haben Threshold den Härtegrad spürbar zurückgefahren, zumindest fühlt es sich so an. Kein Grund zum Verzweifeln, denn Prog Metal lebt nicht nur vom Geschredder gestromter Sechs-Saiten-Instrumente. Dass Threshold "Staring At The Sun" nicht toppen würden, war mir von vorn herein klar, gewünscht hätte ich es mir selbstverständlich schon, aber so einen Track schreibt man nun einmal nicht alle Tage. Härtegrad runter und auch kein "Staring At The Sun" enthalten? Was bringt "For The Journey" also in die Nähe des Vorgängers?

Der Teufel liegt bekanntlich im Detail und hierhin haben Threshold 2014 ihre Stärken verlagert. Unzählige Melodien halten sich geduldig im Hintergrund und warten auf ihre baldige Entdeckung. "For The Journey" benötigt 2-3 Durchläufe. Erst dann offenbaren sich unzählige Elemente, die jeden Prog Maniac überzeugen dürften. Achtet mal auf die großartigen Sound-Flächen, die fast jeden Song auf wundersame Weise ins Land vollkommener Zufriedenheit tragen. Wer Threshold mag, wird "For The Journey" lieben. 

Dirk


VÖ: 19.9.2014 - Nuclear Blast Records



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Wir schreiben das Jahr 1998. Es war die Zeit haltloser Gartenpartys, und so trug es sich zu, dass sich auch der Gründer dieser Website zu einer dieser Zusammenkünfte einfand und nichts Besseres zu tun hatte, als diesen Geniestreich musikalischer Tonkunst mitzuschleppen, nur um es dem unbedarften Publikum zu kredenzen.

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